39. Heilshorner Himmelfahrtslauf Ciftci und Themsen dominieren eindeutig

Osterholz-Scharmbeck. Der Halbmarathonsieger Frank Themsen von der LG Bremen-Nord fror erbärmlich, und auch der Lokalmatador und sieggewohnte Hikmet Ciftci sah beim Zieleinlauf alles andere als glücklich aus. Doch die beiden Langstreckenasse fühlen sich beim Heilshorner Himmelfahrtslauf stets pudelwohl und loben den familiären Charakter der Veranstaltung.
14.05.2010, 02:12
Lesedauer: 1 Min
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Von Reinhard Bohling

Osterholz-Scharmbeck. Der Halbmarathonsieger Frank Themsen von der LG Bremen-Nord fror erbärmlich, und auch der Lokalmatador und sieggewohnte Hikmet Ciftci sah beim Zieleinlauf alles andere als glücklich aus. Doch die beiden Langstreckenasse fühlen sich beim Heilshorner Himmelfahrtslauf stets pudelwohl und loben den familiären Charakter der Veranstaltung. Die Zeiten von 1:20:39 Stunden über die 21,1 Kilometerdistanz und 36:43 Minuten im 10000 Meter-Rennen besaßen im Endeffekt keinen so großen Wert.

Themsen hatte vor wenigen Tagen, trotz einiger Windstärken, den Helgoland-Marathon in 2:50 Stunden gewonnen und schüttelte sich bei seinem Heilshorner Auftritt sozusagen die letzten Anstrengungen aus dem Körper. Der Osterholz-Scharmbecker Ben Kahrs und Jens Suckov vom ATSV Scharmbeckstotel freuten sich dagegen über die Ränge zwei und drei in der Gesamtwertung. Gabriele Laudan vom TSV Worpswede wurde mit 1:49:09 Stunden die schnellste Frau des Feldes.

Hikmet Ciftci sammelte mit den souveränen Erfolgen über die 3000, 5000 und 10000 Meter erneut Seriensiege wie andere Leute Briefmarken. Der passionierte Dauerleister scheut die diversen Belastungen nicht, hat sein Training umgestellt und will Ende Juni zum Halbmarathon in Löningen antreten.

Die Kleinen sind begeistert

Mit Begeisterung bei der Sache sind natürlich auch die Nachwuchssportler. Im 400 Meter-Wettbewerb lieferten sich Jannik Windelband (TSV St. Jürgen) und Jesse Pundt (LG Bremen-Nord) ein packendes Brust-an-Brust-Rennen. Beide stürmten nach 1:15 Minuten über die Ziellinie.

Der Nordbremer Christian Pundt verzichtete in Anbetracht einer Knieverletzung auf einen Start beim 10000-Lauf. Doch dafür erfreuten seine Zöglinge Eddie (Sieger über die zwei Sportplatzrunden) und Paul (Erster vor Paul Schütte von der TuSG Ritterhude) ihren Vater. Die Schwanewederin Christin Müller rannte nach 800 Metern in 2:56 Minuten als Zweite des Gesamtklassements über den Zielstrich.

'Mir kommt solch ein Wetter wie hier entgegen', war Manfred Sturat vom VSK Osterholz-Scharmbeck nach dem 10 Kilometer-Gehen sichtlich zufrieden. Auch die Nordic-Walking-Damen der Volksbank (Silke Lemm, Nicole Bloch, Birgit Asmann) zeigten Ausdauer. Und im nächsten Jahr, zum 40., hoffen alle endlich mal auf Sonne.

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