FC Hansa Schwanewede bezwingt Barisspor mit 5:2 / Auch Ihlpohl und Löhnhorst setzen sich durch Daniel Gaese macht den Unterschied

Schwanewede. Der FC Hansa Schwanewede setzte sich dank Neuzugang Daniel Gaese in der Fußball-Kreisliga Osterholz gegen Barisspor durch (5:2). Erfolgserlebnisse sicherten sich aber auch der ASV Ihlpohl und der SV Löhnhorst.
23.08.2016, 00:00
Lesedauer: 4 Min
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Von Karsten Hollmann, Reiner Tienken und Christian Markwort

Schwanewede. Der FC Hansa Schwanewede setzte sich dank Neuzugang Daniel Gaese in der Fußball-Kreisliga Osterholz gegen Barisspor durch (5:2). Erfolgserlebnisse sicherten sich aber auch der ASV Ihlpohl und der SV Löhnhorst. Eine 1:1-Punkteteilung sicherte sich die TuSG Ritterhude und der Neuling SV Aschwarden hatte knapp mit 1:2 das Nachsehen.

FC Hansa Schwanewede – Barisspor Osterholz 5:2 (1:0): Die Gäste hatten neben dem Misserfolg auch noch die Rote Karte gegen Youssef Taha zu beklagen (90./+4, Verbalattacke). Hansa Schwanewede präsentierte sich in dieser Partie erneut torhungrig. Allen voran Daniel Gaese. Der Neuzugang stand dreimal zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck. Daniel Gaese erlief sich unter anderem vor dem 1:0 einen Rückpass und stellte das 3:1 nach Pass in den Lauf von Kevin Rosebrock per gefühlvollem Lupfer sicher. Die Platzherren hatten bis zur Pause viel Spielkontrolle und Ballbesitz. Die Blau-Weißen verloren nach dem Wechsel zwischendurch den Faden. Jannis Feldkamp wartete noch mit einem Pfostentreffer auf. Für ein Novum sorgte Samir Mahmoud. Der Barisspor-Torwart wechselte sich nach Unzufriedenheit selbst aus. Hatip Avanas kassierte noch vier Gegentore.

SV Blau-Weiß Bornreihe II – ASV Ihlpohl 0:2 (0:1): Die Ihlpohler haben Bornreihe II mit dem 2:0 die erste Pleite in der noch jungen Saison zugefügt. Dabei hatten die Gäste mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Deshalb musste ASV-Coach Frank Schardelmann auch mal wieder selbst ran. Der Gast überließ den Platzherren das Spiel und beschränkte sich auf gelegentliche Entlastungsangriffe. Vor allem in der Anfangsphase waren die „Moorteufel“ drückend überlegen. Doch nachdem die Ihlpohler die erste Drangphase des Gegners schadlos überstanden hatten, markierte Timo Lascheit völlig überraschend das 1:0 für das Gastteam. Nach einem langen Ball von Marius-Henrik Schulz profitierte Lascheit davon, dass ein besser postierter SV-Verteidiger patzte. Nach einem Foul an Jannik Fehrmann hätte Frank Schardelmann den Vorsprung noch vor der Pause auf 2:0 ausbauen können. Doch der Routinier beförderte die Kugel links vorbei. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel machte es Schardelmann dann besser, als er einen erneut weit geschlagenen Ball von Schulz mit der Brust annahm und zur Vorentscheidung versenkte. „Bornreihe II hatte zwar viel Ballbesitz, rannte aber doch recht planlos an. Wir haben aber auch keinen Schönheitspreis gewonnen“, fasste Frank Schardelmann zusammen.

SV Löhnhorst – SV Vorwärts Buschhausen 4:3 (2:2): Der SV Löhnhorst ist mit diesem Erfolg über Buschhausen verspätet in die Saison gestartet. Löhnhorsts Trainer Patrick Hunger stellte sein System mit einer defensiven Grundausrichtung und drei schnellen Leuten in der Offensive ein wenig um. Beim 1:0 leitete Dominic Ponty die Kugel nach einem schnellen Ballgewinn auf der linken Seite nach wenigen Sekunden direkt in den Winkel weiter. Der Torwart der Gastgeber, Dennis Brede, verschuldete mit einem Foulspiel den Elfmeter, den Bonce Ciftci zum Einstand nutzte. „Da hätte Dennis aber gar nicht aus seinem Tor raus müssen“, ärgerte sich Hunger. Nach dem 2:1 von Dominic Ponty sorgte Timo Höge für die Vorentscheidung. Dabei verlängerte Christoph Oberschelp einen langen Ball von Jannik Dargel auf Höge, der mit seinem schwächeren linken Fuß erfolgreich war. Henry Ponty begünstigte mit einem Fehlpass aber das 2:3 von Lars Raabe. Nach dem 3:4 von Keno Liebschner waren die Gäste zwar spielbestimmend, aber nicht zwingend genug. Deshalb schaukelte Löhnhorst den Vorsprung über die Runden.

TSV Dannenberg – SV Aschwarden 2:1 (1:1): Der Klasseneuling Aschwarden wartet nach drei Spielrunden weiter auf den ersten Saisonzähler. „Aschwarden hat sich als Aufsteiger gut verkauft“, zollte Luca Mörk dem Gast nach Spielende Anerkennung. TSV-Trainer Karsten Frerks hatte seinem jungen Torwart (19 Jahre) in einem Punktspiel erstmalig eine Bewährungschance von Anfang an gegeben. Luca Mörk rechtfertigte beim Arbeitssieg seine Nominierung. Der SV Aschwarden hatte sich die Niederlage selbst zuzuschreiben. Der Gast stellte sich beim ersten Gegentor ungeschickt an. Der Aufsteiger öffnete bei einem 25-Meter-Freistoß von Patrick Schriefer die Abwehrmauer. Der Ball fand durch die Lücke den Weg ins Tor (22.). „Das ärgert mich“, monierte Gäste-Coach Uwe Behrens das naive Abwehrverhalten. Der SV Aschwarden zog fast postwendend gleich. Nino Schulze profitierte beim 1:1 von der vorzüglichen Vorarbeit von Marc Holler (25.). Sebastian Schriefer spielte beim Siegtreffer in der Schlussphase seine ausgeprägte Grundschnelligkeit aus (82.). Die Rot-Schwarzen begegneten dem Gastgeber auf Augenhöhe. „Die Mannschaft hat die Niederlage eigentlich nicht verdient“, resümierte Uwe Behrens nach aufopferungsvollem Kampf.

TuSG Ritterhude II – VSK Osterholz-Scharmbeck II 1:1 (1:0): Mit seinem Treffer kurz vor Schluss der Auswärtspartie bei der TuSG Ritterhude rettete Malte Apsel dem VSK Osterholz-Scharmbeck II zumindest ein etwas glückliches Unentschieden (85.). Damit egalisierte der Mittelfeldrenner der Gäste die frühe Führung der Gastgeber durch TuSG-Torjäger Marcus Acolatse (9.) – der bis zum Wechsel eigentlich noch weitere hätten folgen müssen. „Es ärgert mich maßlos“, sagte TuSG-Trainer Cadi Abdul-Wahed nach dem Schlusspfiff, „dass wir unsere vielen guten Chancen nicht verwerten konnten.“ Mehrfach hätte sich VSK-II-Trainer Peter Ehlers nicht über einen höheren Rückstand beschweren dürfen – allein: die Tore fielen eben nicht. Und so durften sich die Hausherren nach drei verletzungsbedingten Wechseln binnen neun Minuten in der zweiten Hälfte sogar noch freuen, dass die Gäste nicht sogar noch den Siegtreffer erzielten. VSK-Stürmer David Wegner zirkelte die Kugel im Anschluss an eine Ecke knapp am Gehäuse vorbei (88.), konnte sich beim Abpfiff ebenso über den Punkt freuen wie der Rest des Teams.

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