Handball

Dank Raketenstart springt die HSG Phoenix auf Platz drei

Der Aufsteiger HSG Phoenix überrascht weiterhin die Liga: Die Mannschaft von Trainer Sascha Drogt bezwingt in der Handball-Landesklasse auch den ATSV Habenhausen III.
16.12.2019, 16:49
Lesedauer: 2 Min
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Von Jannis Klimburg
Dank Raketenstart springt die HSG Phoenix auf Platz drei

Niklas Rätzke war mit acht Treffern einmal mehr der Topscorer der HSG Phoenix.

Dinev

Eine sehr lange Zeit musste Leon La Fleche, Keeper der HSG Phoenix, nicht hinter sich greifen. Erst in der zwölften Spielminute warf er den ersten Ball zur Mittellinie und kassierte sein erstes Gegentor. Zu diesem Zeitpunkt führte die Mannschaft von Trainer Sascha Drogt bereits mit 7:0. Und dieses Polster gab der Aufsteiger in der Handball-Landeklasse bei der Partie beim ATSV Habenhausen III auch nicht mehr her. Die Gäste siegten nach 60 Minuten mit 24:20 (12:6) und schoben sich damit vor der Weihnachtspause auf den dritten Rang vor.

HSG baut ein bisschen ab

Ausschlaggebend für den Erfolg war in erster Linie der Raketenstart der HSG Phoenix. „Nahezu jeder Wurf saß in der Anfangsphase“, betonte Teamsprecher Jan-Niklas Glomb. Und hinten stand mit La Fleche ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten. Auch die Deckung in der Defensive machte einen prächtig Job, ließ kaum etwas anbrennen. „Wenn dann mal was durchkam, konnte Leon parieren“, meinte Glomb weiter. Anders als noch in den vorherigen Begegnungen präsentierte sich die HSG sehr konstant, leistete sich nur wenige Fehler. Zwar gaben die Gäste in Folge nicht mehr ganz so Vollgas wie noch in den Anfangsminuten, doch der Sechs-Tore-Vorsprung hatte weiterhin Bestand. „Es haben sich zwar kleine Nachlässigkeiten eingeschlichen, trotzdem haben wir immer noch eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, schwärmte der HSG-Teamsprecher. Das zeigte auch die 12:6-Führung auf der Anzeigetafel nach den ersten 30 Minuten.

Die zweite Hälfte beschrieb Glomb dann als viel „Harakiri. Wir haben einige Bälle in der Offensive vertändelt und waren in der Defensive am Kreis nicht mehr so präsent“, erzählte der Teamsprecher. Doch in große Bredouille ist die HSG Phoenix deswegen nie geraten, weil sie einfach noch vom Blitzstart zehren konnte. „Wir haben uns ein bisschen auf der Führung ausgeruht, was wir uns auch nicht gegen jeden Gegner erlauben dürfen“, warnte Glomb. Zwar holte der ATSV Habenhausen III in Folge noch mächtig auf, doch das war am Ende dann nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet“, resümierte ein zufriedener Glomb, der die Schiedsrichterleistung in den höchsten Tönen lobte. „Sie haben ihre Sache hervorragend gemacht.“

Platz drei kann sich für einen Aufsteiger mehr als nur sehen lassen. Damit hatte die HSG Phoenix nicht unbedingt mit gerechnet. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem bisherigen Verlauf“, bekräftige Glomb. Doch wohin kann die Reise noch gehen? „Ein weiterer Aufstieg wäre natürlich ziemlich geil. Aber daran denken wir derzeit noch nicht. Wenn wir einen Platz unter den Top fünf ergattern, wäre das ein Riesenerfolg.

Weitere Informationen

ATSV Habenhausen III - HSG Phoenix 20:24 (6:12)

HSG Phoenix: La Fleche, Mädler – Müller (1), Nordmeier (2), Langnau (2), Imken, Mbiyeya (1), Rätzke (8), Sackmann (2), Schmidt (3), Bußmann, Lüllmann (4), Koopmann (1)

Siebenmeter: ATSV Habenhausen III 3, HSG Phoenix 2

Zeitstrafen: ATSV Habenhausen III 4, HSG Phoenix 2 KLI

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