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Das Ende ist da

Jürgen und Daniel Schröder haben es auf der sechsten Etappe der Rallye Dakar noch einmal versucht. Doch erneut bereitete der Nissan Probleme.
14.01.2019, 16:01
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Das Ende ist da
Von Florian Cordes
Das Ende ist da

Der Nissan der Schröders bereitete auf vielen Etappen Probleme.

PS Laser Racing

San Juan de Marcona. Die Rallye Dakar ist für die beiden Thedinghäuser Jürgen und Daniel Schröder vorzeitig beendet. „Nach dem Ausfall auf der fünften Etappe und der nächtlichen Instandsetzung des Nissans konnten die beiden zur sechsten Etappe noch einmal antreten“, sagte Teamsprecher Gerhard Schneider. In der neu geschaffenen Marathonklasse ging das Vater-Sohn-Gespann an den Start und wollte die Dakar in dieser auch beenden.

Einige Stunden hinter dem regulären Feld gestartet, waren die beiden am Montag bis 5 Uhr zum Etappenzielort in San Juan de Marcona unterwegs. Während des Rennens bereitete das Auto aber wieder einmal Probleme. Im Zielcamp wurde der Nissan genau unter die Lupe genommen. Die Mechaniker hatten für die Schröders keine positiven Nachrichten parat. „Ein Kurbelwellenlager hatte sich aufgelöst und wiederum den Sensor der Welle zerstört“, berichtete Schneider. „Eine Reparatur vor Ort war nicht möglich, und so mussten die Schröders die Segel streichen. Die Rallye war zu Ende.“

Jürgen Schröder wäre die Dakar nur allzu gerne weitergefahren: „Es ist schade, denn die richtigen Dünen kommen in den kommenden Tagen noch. Ich wäre gerne zu Ende gefahren, auch in der Marathon-Klasse. Aber es hat nicht sollen sein.“

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