Nach souveränem 20:0 in Magdeburg wollen die TVL-Floorballer nun unbedingt zur Pokal-Endrunde

Das Final-4-Turnier zum Greifen nahe

Lilienthal. Die erste Final-4-Teilnahme ist für den TV Lilienthal nur noch einen Sieg entfernt. Der hoch favorisierte Tabellenzweite der Floorball-Bundesliga setzte sich im Achtelfinale des Deutschland-Pokals souverän mit 20:0 (6:0, 4:0, 10:0) beim ostdeutschen Zweitligisten Floorball Tigers Magdeburg durch.
19.12.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Das Final-4-Turnier zum Greifen nahe
Von Tobias Dohr
Das Final-4-Turnier zum Greifen nahe

Pokalaufgabe souverän gelöst: Jakko Akman gewann mit dem TV Lilienthal in Magdeburg gleich mit 20:0 und steht nun im Viertelfinale.

Hans-Henning Hasselberg

Lilienthal. Die erste Final-4-Teilnahme ist für den TV Lilienthal nur noch einen Sieg entfernt. Der hoch favorisierte Tabellenzweite der Floorball-Bundesliga setzte sich im Achtelfinale des Deutschland-Pokals souverän mit 20:0 (6:0, 4:0, 10:0) beim ostdeutschen Zweitligisten Floorball Tigers Magdeburg durch. Im Viertelfinale, das am Sonntag ausgelost wurde, wartet auf die „Wölfe“ nun die Auswärtsaufgabe beim Ligakonkurrenten TV Schriesheim.

14 Spieler standen TVL-Coach Remo Hubacher in Magdeburg zur Verfügung – und alle bekamen reichlich Einsatzzeit. Im Tor liefen Sebastian Spöhle und Nils Hallerstede jeweils eineinhalb Drittel auf. Beide hielten ihren Kasten dabei komplett sauber. „Das hat mich besonders gefreut, dass wir keinen Gegentreffer gekriegt haben“, verdeutlichte Hubacher, dass auch gegen einen Zweitligisten ein Zu-Null-Spiel eine absolute Rarität im Floorball ist.

Auf der anderen Seite des Spielfeldes fielen die Treffer hingegen wie reife Früchte. Gerade einmal 128 Sekunden durfte der Außenseiter vor knapp 100 Zuschauern von der großen Sensation träumen. Dann gelang Mark Oliver Bothe das 1:0. Als der Offensivakteur dann in der sechsten Minute auf 2:0 erhöhte und Klaas Minnermann nur 36 Sekunden später sogar schon auf 3:0 stellte, war die Partie bereits entschieden. Jakko Akman, Frank Brinkmann und Janos Bröker sorgten für den 6:0-Zwischenstand zur ersten Drittelpause. In diesem Tempo ging es munter weiter. Nahezu jeder Akteur durfte sich in den folgenden zwei Dritteln einmal in die Torschützenliste eintragen.

„Es war nicht die Frage, ob wir gewinnen, sondern wie“, sagte Hubacher. „Wir wollten viel kombinieren und das ist uns über viele Strecken auch ganz gut gelungen.“ Nun wollen die „Wölfe“ im kommenden Jahr den letzten Schritt zum ersten Final-4-Turnier der Lilienthaler Vereinsgeschichte machen. Aber Hubacher warnte schon einmal vor der Partie beim Drittletzten der Bundesliga: „Gegen Schriesheim zu spielen ist eine ganz schwere Aufgabe.“

TV Lilienthal: Hallerstede, Spöhle; Bothe (3 Tore), Janos Bröker (1), Minnermann (3), Kleinhans (2), Brinkmann (1), Akman (3), Niklas Bröker, Osmers, Bauer, Appenrodt (2), Diaz de Armas (2), Lange (1), Siljamo (2), Heike.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+