Interview mit LTV-Spielerin Stephanie Suhren

Das ist schon sehr traurig und sehr bitter

Stephanie Suhren spielt schon seit 20 Jahren Faustball beim Lemwerder TV. Schwerpunktmäßig wird die 28-Jährige auf der rechten Angriffsposition eingesetzt.
05.02.2018, 08:55
Lesedauer: 1 Min
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Von Olaf Schnell

Nun haben Sie im Vergleich zum Erstplatzierten TK Hannover um einen Satz die Aufstiegsrunde verfehlt. Das ist doch schon sehr bitter, oder?

Stephanie Suhren: Ja, das ist schon sehr traurig und sehr bitter. Vor der Abschlussbegegnung gegen Spenge hat uns schon Saskia Gelhaus informiert, dass wir die Aufstiegsrunde ganz knapp verfehlt haben. Aber dann rissen wir uns in dem letzten Spiel gegen TuS Spenge noch einmal zusammen und gewannen auch mit 3:0. Wir müssen uns nun eben damit abfinden, dass es nicht geklappt hat. Es war ein super Spieltag für uns.

Wie sehen Sie die Leistung des Lemwerder TV in dem ersten Heimspiel gegen TK Hannover?

Nach dem 0:2-Rückstand gegen Hannover fühlte es sich dann schon bei uns sehr gut an. In den ersten beiden Sätzen haben wir aber leider zu viel Grütze gespielt. Wir haben in dieser Phase schon vorher aufgegeben, zum Ball zu rennen. Da war bei uns keine Absprache vorhanden. Nach der Umstellung im dritten Durchgang hat auf jeden Fall Andrea Besser druckvollere Rück­schläge gemacht und sie hat auch mit viel Auge gespielt. Ich war am Anfang auch etwas aufgeregt und habe den Ball auch nicht so richtig getroffen. Im fünften Satz war ich dann so richtig drin in dem Spiel.

Warum hat es letztlich gegen Hannover noch mit einem Erfolg geklappt?

Weil Hannover im Vergleich zu uns in der Endphase mehr Fehler gemacht hat – vor allem im Angabenbereich.

Wird in der nächsten Hallensaison nun ein neuer Versuch Richtung Erst-Bundesliga-Aufstiegsrunde gestartet?

Wir hätten schon sehr gerne in der kommenden Hallensaison mal in die 1. Bundesliga reingeschnuppert. Schon in dieser Saison in der 2. Bundesliga Nord man ja gesehen, dass wir auch gegen die Erst-Bundesliga-Absteiger durchaus bestehen können.

Das Gespräch führte Olaf Schnell.

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