Lena Röver und Saskia Müller wechseln zu Aufsteiger Ritterhude

Das kongeniale Duo ist vereint

Ritterhude. Nach zwei vergeblichen Anläufen steigen die Handballerinnen der TuSG Ritterhude nun als souveräner Meister der Bremenliga in die Landesklasse auf. „Wir haben konstant unsere Punkte geholt.
13.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Ritterhude. Nach zwei vergeblichen Anläufen steigen die Handballerinnen der TuSG Ritterhude nun als souveräner Meister der Bremenliga in die Landesklasse auf. „Wir haben konstant unsere Punkte geholt. Da die Konkurrenz auch immer mal wieder gepatzt hat, ist es in der Tabelle so deutlich geworden“, teilte Ritterhudes Trainer Malte Rogoll mit.

Zu den Leistungsträgern hätten die Torhüterinnen Katja Voß und Marlien Willig gehört. „Im Angriff hatten wir zudem mit Lena Korge und Annika Haase zwei Spielerinnen, die in der entscheidenden Phase immer wieder Verantwortung übernommen haben“, sagte Rogoll. Insgesamt sei aber die entscheidende Stärke des Teams gewesen, dass jede Akteurin in der Lage war, ein Tor zu erzielen. „Unsere Variabilität hat uns vieles sehr einfach gemacht“, ließ Malte Rogoll wissen. In den abschließenden Wochen habe sich zudem Anne Schaedel besonders hervorgetan, die nun aber aufhört.

„Wir sind einfach noch breiter im Kader geworden. Ich kann alle Mädels jederzeit ins Spiel bringen, um anderen mal die nötige Pause zu gönnen“, nannte Rogoll einen entscheidenden Unterschied zu den beiden Vorjahren. Ziel in der Landesklasse sei es nun, so schnell wie möglich den Klassenverbleib zu realisieren. „Ich glaube schon, dass wir dazu auch in der Lage sind. Wichtig ist, dass wir auch in der Landesklasse, in der jeder jeden schlagen kann, konstante Leistungen bringen. Wenn wir das schaffen, haben wir durchaus eine realistische Chance auf den Klassenerhalt“, sagte Malte Rogoll.

Zwei A-Jugendliche des Vereins rücken zu den Damen hoch. Svenja Remme wird mit Marlien Willig das neue Torhüterinnen-Gespann bilden. Katja Voß möchte dagegen ihre Laufbahn beenden. „Katja hat aber die Zusage gegeben, uns noch so lange zu helfen, bis Svenja nach ihrem Kreuzbandriss wieder topfit ist“, informierte Rogoll. Die zweite Youngsterin, Nina Schnieder, soll eine Unterstützung für die Mittelposition und als Rechtsaußen werden. „Ich kenne Nina bereits aus zwei A-Jugend-Jahren. Deshalb weiß ich, dass auf sie immer Verlass ist“, so Rogoll.

Dazu gesellen sich noch zwei externe Neuzugänge von der HSG Stedingen. „Lena Röver ist variabel auf beiden Außenpositionen einsetzbar. Für Lena ist es der erste Vereinswechsel. Wir werden probieren, sie so schnell es geht ins Team zu integrieren. Dann wird Lena auch definitiv eine Verstärkung für uns“, so Rogoll. Saskia Müller kann fast überall auf dem Feld auflaufen. „Sie bringt mit ihrer Schnelligkeit und ihrem guten Abschluss noch einmal ganz andere Möglichkeiten in unser Spiel“, versicherte Malte Rogoll. Außerdem sei damit das kongeniale Duo Müller/Willig wieder vereint. „Die Personalplanung ist aber noch nicht abgeschlossen“, hofft Rogoll auf weitere Verstärkungen für die kommende Spielzeit.

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