Die Handballer der HSG Stuhr beenden die Landesliga-Saison auf Platz vier

Das Paket hat gepasst

Brinkum. Nach dem finalen Saison-Wochenende zeigte sich Sven Engelmann mit dem Abschneiden der von ihm trainierten Landesliga-Handballer der HSG Stuhr zufrieden. Nach einem 27:24 (11:12)-Erfolg beim TV Gut Heil Spaden im Nachholspiel am Freitag und einem 31:30 (13:18)-Last-Minute-Sieg gegen den TSV Daverden I am Sonntag beenden die Stuhrer die Serie als Vierter.
15.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Brinkum. Nach dem finalen Saison-Wochenende zeigte sich Sven Engelmann mit dem Abschneiden der von ihm trainierten Landesliga-Handballer der HSG Stuhr zufrieden. Nach einem 27:24 (11:12)-Erfolg beim TV Gut Heil Spaden im Nachholspiel am Freitag und einem 31:30 (13:18)-Last-Minute-Sieg gegen den TSV Daverden I am Sonntag beenden die Stuhrer die Serie als Vierter.

Als Vizemeister steigt der Kreisrivale vom TuS Sulingen direkt in die Verbandsliga Nordsee auf. Die SG Achim/Baden II kann den Aufstieg im Nachschlag der Serie noch über die Relegation schaffen. Die Weserstädter ermitteln in Hin- und Rückspiel gegen die TS Hoykenkamp aus der Landesliga Weser-Ems den dritten Aufsteiger.

In Brinkum wurden am Sonntag am Rande der Begegnung gegen den TSV Daverden II gleich mehrere Akteure verabschiedet. Der erfahrene Stefan Schröder will ebenso kürzertreten wie Abwehrspezialist Stefan Goldberg und Rückraumspieler Torben Schierenbeck. Letzterer lief gegen die Gäste aus dem Kreis Verden gestern noch einmal zu großer Form auf. Elf Tore standen für Schierenbeck nach 60 Minuten zu Buche.

Stuhrs Rückraum-Linkshänder war in der spannenden Schlussphase auch der entscheidende Treffer vergönnt. Per Siebenmeter traf er mit der letzten Aktion der Begegnung zum 31:30. Zuvor hatten die Gastgeber einen Fünf-Tore-Rückstand aus der Halbzeit wettgemacht. Seine Mannschaft habe sich im zweiten Durchgang gefangen, analysierte Sven Engelmann. Wie der Trainer der HSG zugab, habe man in der Endphase zudem das nötige Glück bei den Entscheidungen der Schiedsrichter auf seiner Seite gehabt.

Bis zur 52. Minute hatte der TSV Daverden II seine 4:1-Führung aus der Anfangsphase behauptet. Dem Gegner stellte Sven Engelmann ein gutes Zeugnis aus. „Der TSV Daverden II hat mit seiner guten Deckung viele Fehler provoziert und dann über Konter getroffen“. Obwohl die Gäste im Klassement auf Rang neun geführt werden, trifft sie ein hartes Los: Da die erste Vertretung des TSV als Viertletzter aus der Verbandsliga in die Landesliga absteigt, muss auch Daverdens Zweitvertretung eine Spielklasse runter. Zwei Teams in einer Liga lassen die Statuten des Verbandes nicht zu.

Im Freitagspiel beim TV Gut Heil Spaden lief die HSG Stuhr in der ersten Halbzeit zunächst einem 9:12-Rückstand hinterher. Direkt nach dem Seitenwechsel brachten Sebastian Beckmann (6 Tore) und Kay Engelmann (4) die Stuhrer mit ihren Treffern zum 14:12 auf die Siegerstraße. Neuzugang Tim Seltmann (4 Tore) warf die Gäste wenig später vorentscheidend mit vier Toren nach vorne – 17:13 (38.).

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