TV Jahn Delmenhorst gewinnt dank eines 3:1-Erfolgs über den TSV Limmer den Niedersachsen-Pokal Das Sahnehäubchen

Barsinghausen. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ist die Saison der Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst eh schon als äußerst erfolgreich zu bezeichnen gewesen.
29.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Das Sahnehäubchen
Von Patrick Hilmes

Barsinghausen. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ist die Saison der Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst eh schon als äußerst erfolgreich zu bezeichnen gewesen. Doch nun kam noch das Sahnehäubchen obendrauf. Die Mannschaft von Coach Claus-Dieter Meier sicherte sich in Barsinghausen den Niedersachsen-Pokal dank eines 3:1 (0:1)-Sieges über den Klassenkonkurrenten TSV Limmer.

Claus-Dieter Meier hatte von seinen Schützlingen gefordert, schnell die Initiative im Spiel zu übernehmen, den Gegner unter Druck zu setzen und bestenfalls früh in Führung zu gehen. Doch dieser Plan ging nach hinten los. Denn nicht die Delmenhorsterinnen, sondern der TSV ging in Front. Und zwar nach 17 Minuten durch Nele-Victoria Aufurth. „Das kam aus heiterem Himmel“, schilderte Meier. Denn seine Mannschaft hatte eigentlich die Vorgaben umgesetzt, erspielte sich schnell Chancen, ließ diese aber liegen. „Danach waren die Mädels erst mal geschockt und hatten Schwierigkeiten, wieder ins Spiel zu finden“, sagte Meier. Über den Kampf und eine große Laufbereitschaft glückte es der Meier-Elf jedoch wieder. Zum Torerfolg genügte es in Halbzeit eins dennoch nicht mehr. „Zum Glück fiel das 1:1 zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz nach Wiederanpfiff“, betonte der Jahn-Coach. Das Pressing von Nahrin Uyar führte zum Erfolg, den Ball erobert, spielte ihn Uyar auf Neele Detken. Die umkurvte eine Gegenspielerin plus die Keeperin und schob zum Ausgleich ein (49.). Und Delmenhorst blieb am Drücker. Zunächst vergaben noch Uyar (50.), Julia Hechtenberg (52.) und Detken (54.) weitere Chancen, ehe Anna Mirbach in Minute 78 im Sechzehner gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hechtenberg. Mirbach war es in Minute 84, die den Deckel mit dem 3:1 auf die Partie machte.

Der Jubel war zwar nach Abpfiff da, doch er war verhalten. „Frauen sind da nicht so wie Männer. Sie haben schon eher noch den Blick für den unterlegenen Gegner“, schilderte Meier, „aber dennoch haben sie gut gefeiert.“ Nach den Feierlichkeiten auf dem Platz stand noch das offizielle Bankett für die Pokal-Finalisten in Barsinghausen an. Anschließend traten die Delmenhorsterinnen die Heimreise an. „Ich denke, dass einige Spielerinnen den Pokalsieg in Bremen, wo viele wohnen, noch ausgiebiger feiern werden“, vermutete Claus-Dieter Meier schmunzelnd.

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