SV Türkspor Das Ziel ist die Landesliga

Mit Bahadir Kilickeser als neuen Trainer und zahlreichen Neuzugängen nimmt Fußball-Bezirksligist SV Türkspor in der Rückrunde den Aufstieg ins Visier.
31.01.2018, 16:10
Lesedauer: 2 Min
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Von MARTIN PRIGGE

Blumenthal. Obwohl der Spielbetrieb in der Fußball-Bezirksliga noch ruht, laufen die Vorbereitungen der Mannschaften auf Hochtouren. Auch der SV Türkspor fiebert der Rückrunde, die am Wochenende 24./25. Februar startet, voller Freude und mit ­großen Erwartungen entgegen. Für Cengiz Kaksi, der im November des vergangenen Jahres aus privaten Gründen zurückgetreten war, sitzt jetzt Bahadir Kilickeser auf dem Trainerstuhl. Der Ex-Coach des Landesligisten DJK Germania Blumenthal, der zuletzt ein halbes Jahr pausierte, hat den Aufstieg klipp und klar zum Saisonziel erklärt.

Die Ausgangsposition des personell deutlich verstärkten SV Türkspor ist gut. Gegenwärtig rangiert der SVT-Team mit 30 Punkten und 42:31 Toren auf dem fünften Platz, der Rückstand auf den Tabellenersten TSV Hasenbüren beträgt lediglich vier Zähler. „Der Verein möchte gerne aufsteigen. Das ist unser Saisonziel, alles andere wäre eine Enttäuschung. Die Meisterschaft wäre das i-Tüpfelchen – die Mannschaft hat auf jeden Fall den Anspruch, höher zu spielen“, erklärt Bahadir Kilickeser.

Höchst erfreut zeigt sich der Neu-Trainer über den großen Kader, mit dem der SV Türkspor nach dem nach regem Zulauf in der Winterpause seine Ziele verfolgen kann. 26 Spieler stehen Kilickeser zur Verfügung. Eine wichtige Rolle soll der zuletzt für DJK spielende Mahmut Gökalp einnehmen, ihn sieht der Coach als künftigen Führungsspieler. Der 24-Jährige, der auch schon im Aufge­bot des Bremen-Ligisten Blumenthaler SV stand, hatte zuletzt eine ­ausbildungsbedingte Pause eingelegt. „Mahmut Gökalp ist eine Hammerverstärung für uns“, frohlockt Kilickeser und führt fort: „Ich freue mich außerdem besonders über unseren neuen Torwart Gökhan Kara.“ Kara kommt ebenfalls von DJK und ersetzt den mit unbekanntem Ziel abgewanderten Keeper Burak Dilek.

Marcus Müller, Can Kaya, Bela Prieß, John Marvin Halstenberg und Milan Meyer waren bis zuletzt ebenfalls für DJK Blumenthal im Einsatz und sind auch zum Nachbarn am Burgwall gewechselt. „Alle Neuen sind eine Verstärkung. Wir haben nun die Freigaben für alle Spieler erhalten“, freut sich Bahadir Kilickeser und verneint die Frage, ob es dabei zu Reibereien zwischen den Klubs gekommen sei. „Man hält ja trotz Pause den Kontakt zu den Spielern. Die Jungs haben mich angesprochen und wollten wechseln“, sagt der SVT-Coach.

Sein Vorgänger Cengiz Kaksi habe aber ohnehin schon einen starken Kader hinterlassen. „Über den vorhandenen Stamm bin ich sehr froh, denn nun wird der Konkurrenzkampf erhöht“, weiß Kilickeser. So ­seien seit dem in der vergangenen Woche wieder aufgenommenen Training stets rund 20 Spieler pro Einheit dabei. „Die Arbeit macht aber auch Spaß, weil wir mit Erhan Koser, Okan Altindag und Bülent Akgün leidenschaftliche Vereinsfunktionäre dabei haben“, so Kilickeser, der außerdem mit Izzet Bekar einen neuen Co-Trainer präsentiert.

Vom Kreisligisten SV Eintracht Aumund kommt zudem Safak Temirlenk und vom Landesligisten SV Grohn stoßen Simeon Nachkov Yordanov und Yusuf Dingil zur Burgwall-Elf. Außerdem wechselt Seyfali Sarilmaz vom SV Hicretspor Delmenhorst aus der Kreisklasse Oldenburg-Land nach Bremen-Nord. Mit unbekanntem Ziel haben neben Burak Dilek auch noch Rainer ­Mbogbe, Mehdin Hussein und Ibrahim Gencer den Verein verlassen.

„Jetzt müssen wir eine Einheit formen. Dann glaube ich fest daran, dass wir den Aufstieg schaffen“, hofft Bahadir Kilickeser, der bis zum Beginn der Rückrunde noch einige Testspiele vereinbart hat: gegen SV Tur Abdin Delmenhorst (Sonntag, 4. Februar), gegen den Bremer SV (Mittwoch, 7. ­Februar), gegen die TSV Farge-Rekum (Sonntag, 11. Februar) und gegen GSV Hippokrates (Sonntag, 18. Februar). Das erste Punktspiel bestreitet der SV Türkspor am Sonntag, 25. Februar, 15.30 Uhr, gegen den Tabellenvorletzten SC Lehe-Spaden.

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