Handball-Kreisoberliga Frauen: SG Achim/Baden geht in die Relegation – Kirchlinteln feiert die Meisterschaft

Das Ziel ist die Landesliga

Landkreis Verden. Großer Jubel bei den Kreisoberliga-Handballerinnen der SG Achim/Baden: Am finalen Spieltag überholten sie noch den TuS Sulingen in der Tabelle und schließen die Saison auf dem Relegationsplatz ab. Co-Trainerin Dunja Röttjer bestätigte nun, dass ihre Mannschaft zu den Entscheidungsspielen zur Landesliga antreten wird.
12.05.2015, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Kim Patrick Puhlmann
Das Ziel ist die Landesliga

Mit voller Kraft in Richtung Entscheidungsspiele: Katrin Höher möchte mit ihrer SG Achim/Baden aufsteigen. Hierfür gilt es die HSG Schwanewede-Neuenkirchen zu besiegen.

Björn Hake

Großer Jubel bei den Kreisoberliga-Handballerinnen der SG Achim/Baden: Am finalen Spieltag überholten sie noch den TuS Sulingen in der Tabelle und schließen die Saison auf dem Relegationsplatz ab. Co-Trainerin Dunja Röttjer bestätigte nun, dass ihre Mannschaft zu den Entscheidungsspielen zur Landesliga antreten wird. Die Meisterschaft sicherte sich indes ungefährdet der TSV Kirchlinteln, der sich direkt für die höhere Klasse qualifiziert hat. Beim TSV Daverden ist der Knoten während der abschließenden Partie geplatzt: Gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel gelang dem Schlusslicht der erste Punkt. Die Handballerinnen des TV Sottrum und TB Uphusen beenden die Serie jeweils mit Niederlagen.

SG Achim/Baden - SG Bremen-Ost 27:26 (10:11):

Nur noch 20 Sekunden waren zu spielen, und die SG Bremen-Ost verkürzte noch einmal auf 26:27. Doch in der Folge standen die Achimerinnen sicher und brachten die hauchdünne Führung über die Zeit. „Es war ein knappes Duell, aber letztlich haben wir verdient gewonnen“, bilanzierte Co-Trainerin Dunja Röttjer. „Bremen agierte kampfbetont, aber wir haben sehr gut dagegen gehalten.“ Durch den Punktgewinn beendet die SG Achim/Baden die Saison auf dem zweiten Platz. „Wir hatten uns vor Kurzem entschieden, an der Landesliga-Relegation teilzunehmen“, berichtete Röttjer. Nun geht es gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen, die ihrerseits Zweite in der Kreisoberliga Nord wurde. „Aber wenn wir es nicht schaffen sollten, ist das auch kein Beinbruch. Dann starten wir halt in der neuen Landesklasse“, betonte die Co-Trainerin.

TB Uphusen - TV Scheeßel 9:11 (20:27): Bereits lange Zeit vor dem Saisonfinale stand fest, dass die Uphuserinnen absteigen würden. „Deshalb haben wir nicht mit so viel Engagement wie Scheeßel diese Partie bestritten“, bilanzierte TBU-Trainer Peter Hatje. Dennoch hielt seine Mannschaft lange Zeit gut mit, bis Mitte der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeberinnen dran – 16:18. „Zum Schluss sind wir leider etwas eingebrochen“, haderte Uphusens Coach. Scheeßel zog davon und landete letztlich einen ungefährdeten Sieg. „Jede Spielerin hat viel Durchhaltevermögen in dieser Saison bewiesen“, betonte Hatje. Der Kader bleibt bis auf die Abgänge Birte Becker (eventuell Karriereende) und Alicia Scheeper (Auslandsaufenthalt) bestehen. „Aber die beiden müssen wir ersetzen. Wir suchen händeringend eine Torfrau und eine Rückraumspielerin“, sagte der Coach.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Daverden 15:15 (8:6): Am finalen Spieltag war es dann endlich soweit: Die Daverdenerinnen ergatterten doch noch den lang ersehnten Punkt. TSV-Betreuer Thomas Schlenker war jedoch nicht allzu glücklich: „Wir hatten Langwedel gut im Griff und hätten eigentlich auch gewinnen müssen.“ Beim Stand von 10:10 Mitte der zweiten Halbzeit verpassten es die Gäste, einen entscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Stattdessen setzte sich das Team von Trainerin Svenja Vast mit 13:10 ab. Doch der bis dahin punktlose TSV Daverden drehte noch einmal das Spiel – 15:14. „Doch am Ende haben wir noch das Tor kassiert“, haderte Schlenker. „Ich bin nun froh, dass die Saison vorbei ist.“ In der kommenden Serie soll sich einiges ändern, so zum Beispiel werden die erste und zweite Mannschaft mit der A-Jugend zusammen trainieren, berichtete Schlenker.

SG Buntentor/Neustadt - TSV Kirchlinteln 23:35 (9:19): „Jeder hatte richtig Lust auf dieses finale Spiel. Von Beginn an hat meine Sieben ordentlich Tempo gemacht“, berichtete TSV-Trainer Sven Aschmies. Tatsächlich überrannten die Gäste ihren Gegner förmlich. Bereits zur Halbzeit war die Partie zugunsten des Kreisoberliga-Meisters entschieden – 19:9. „Das war ein krönender Abschluss, auch für mich“, betonte Aschmies nach seinem letzten Spiel als Coach des TSV Kirchlinteln. In der neuen Saison greift die Mannschaft in der Landesliga an. „Ja, der Verein hat für die höhere Klasse gemeldet“, bestätigte Aschmies. „Genau dort gehört das Team auch hin. In der Landesliga wird es sicherlich viel lernen.“

HSG Bruchhausen-Vilsen - TV Sottrum 31:25 (11:13): Mit einer Niederlage verabschiedete sich der TV Sottrum aus der Saison. Durch den neunten Platz in der Endabrechnung der Serie wird die Mannschaft von Interimstrainer Rolf Karnick in der kommenden Spielzeit in der Regionsliga spielen. Durch die Niederlage wurden die Sottrumerinnen noch von der HSG Bruchhausen-Vilsen in der Tabelle eingeholt. Bis zum 8:8 war die Partie ausgeglichen, ehe die Karnick-Sieben zur Pause mit 13:11 in Führung ging. Doch in den zweiten 30 Minuten erhöhten die Gastgeberinnen noch einmal das Tempo. Vor allem Ida Schumacher sorgte dafür, dass die Sottrumerinnen immer mehr unter Druck gerieten. Nach dem 20:19 aus Sicht der HSG Bruchhausen-Vilsen gelang es den Gästen nicht mehr das Ruder umzureißen.

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