Verbandsliga Bremen der C-Junioren Dauerläufer Celal Gencer

DJK: Die 0:4-Heimschlappe gegen den JFV Bremerhaven bedeutete bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel.
11.04.2018, 16:43
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Nachdem die DJK Germania Blumenthal in der Winterrunde der Fußball-Verbandsliga Bremen der C-Junioren noch eine recht gute Rolle gespielt hatte, scheint es in der Sommerrunde nur um den Verbleib in der Klasse zu gehen. Die 0:4-Heimschlappe gegen den JFV Bremerhaven bedeutete bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel. Unter anderem Goalgetter Andreas Benzel leidet unter Ladehemmungen. Der JFV Bremen erreichte immerhin ein 1:1-Remis beim Tabellenführer TuS Komet Arsten II.

DJK Blumenthal – JFV Bremerhaven 0:4 (0:3): „Das Ergebnis ist viel zu hoch ausgefallen“, betonte DJK-Trainer Enis Baki. Wie bereits im Spiel zuvor habe seine Formation wieder die Anfangsphase komplett verschlafen. Doppeltorschütze Bennet Christopher Grube nutzte die Unaufmerksamkeit der Gastgeber bereits nach 180 Sekunden zur Führung. Nur elf Minuten hiernach schraubte Maurice Kück das Resultat auf 2:0 in die Höhe. Dann wachten die Blumenthaler langsam auf und verbuchten auch die ersten Gelegenheiten. Andreas Benzel scheiterte jedoch an JFV-Keeper Miska Suvelo. Abdul-Hakim Malek zielte zudem knapp am Bremerhavener Gehäuse vorbei.

„Zurzeit ist es echt komisch bei uns. Wir haben eine Abschluss-Flaute“, sagte Baki. Kurz vor dem Pausentee erzielte Bennet Christopher Grube sogar das 3:0. Nach der Rückkehr aus den Kabinen erhöhten die „Germanen“ noch einmal die Schlagzahl und drängten auf den Anschluss. „Aber wie das im Fußball eben so ist, bekommst du hinten irgendwann ein Gegentor, wenn du vorne nicht triffst“, stellte Enis Baki fest. Bereits bei den Eckbällen zuvor hatten die Seestädter immer auf den kurzen Pfosten gezielt, um ihren schussgewaltigen Zehner Lukas Schumacher in Szene zu setzen. Aber auch wenn das Muster längst bekannt war, durfte Schumacher das Leder unbedrängt zum 4:0-Endstand ins Netz wuchten (65.).

Enis Baki lobte die Laufleistung seines Innenverteidigers Celal Gencer: „Celal ist für drei Leute gelaufen. Aber das reicht eben nicht, um zu gewinnen.“ Dennoch sei Baki insgesamt nicht von der Darbietung seiner Elf enttäuscht gewesen: „Wenn wir mal treffen würden, sähe das Ganze schon anders aus.“ Er sei aber nach wie vor fest vom Erreichen des Klassenerhalts überzeugt.

TuS Komet Arsten II – JFV Bremen 1:1 (0:0): „Die Arster standen sehr tief und haben uns nur sehr wenig unter Druck gesetzt. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, das Spiel von hinten aufzubauen, was allerdings auf dem Platz nicht ganz so einfach war“, erklärte JFV-Coach Yimin Ehlers.

Seine Mannschaft habe das Spiel dennoch größtenteils im Griff gehabt und nur ein paar Konter zugelassen. „Selbst sind wir aber auch nicht zwingend gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen, sodass es am Ende der ersten Halbzeit 0:0 stand“, informierte Ehlers. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste dann den Druck und versuchten den 16-Meter-Raum des Kontrahenten permanent mit mehreren Spielern zu besetzen. „Schnell sind wir auch zu weiteren Abschlüssen gekommen“, sagte Yimin Ehlers. Der Gegentreffer zum 0:1 resultierte aus einem langen Ball mit anschließendem Solo des Arster Linksaußen Felix Deou Bauhus. „Den haben wir einfach nicht gut verteidigt“, räumte Ehlers ein.

In der Folgezeit stellten die Nordbremer leicht um und bejubelten auch postwendend den Ausgleich. Lennard Richter schlug den Ball von halb links gut in den Strafraum. Dort war Dustin Beller postiert, der das Spielgerät zum 1:1 in die Maschen köpfte. „Wir gingen dann auf die Führung, scheiterten aber häufig am gegnerischen Torwart oder unkonzentrierten Abschlüssen“, sagte Yimin Ehlers. TuS-Keeper Pepe Haedke wehrte so manchen Schuss der Kicker um Mannschaftsführer Linus Schäfer ab.

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