Handball-Landesliga Daverden hält Stuhr auf Distanz

Der TSV Daverden hat gegen die HSG Stuhr nicht ihre beste Leistung gezeigt. Die Sieben von Thomas Panitz mühte sich aber zum Auswärtserfolg gegen einen direkten Konkurrenten.
21.01.2018, 20:16
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Daverden hält Stuhr auf Distanz
Von Florian Cordes

Brinkum. Für den TSV Daverden ging es im Auswärtsspiel gegen die HSG Stuhr nicht nur darum, den Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Achim/Baden nicht größer werden zu lassen. Es galt auch, den Vorsprung auf die Stuhrer, die auch noch ins Aufstiegsrennen eingreifen möchten, auszubauen. Beides gelang dem TSV. Denn die Sieben von Trainer Thomas Panitz gewann in Brinkum mit 32:25 (13:13).

Rundum zufrieden war Thomas Panitz allerdings nicht. Die Partie sei sehr vom „Krampf“ bestimmt worden, urteilte er. Sein Team fand zudem nicht gut in die Begegnung. Die Gäste lagen nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit 5:10 im Rückstand. Thomas Panitz reagiert und zückte die Grüne Karte. In der Auszeit stellte der Coach sein Team neu ein. Mit Erfolg. Seine Schützlinge legten einen 5:0-Lauf hin, zweimal traf Simon Bodenstab. Der Ausgleich war hergestellt (10:10). Bis zum Pausenpfiff gestalteten beide Teams die Partie ausgeglichen, sodass es mit einem 13:13 in die Kabine ging. „Wir haben viele Bälle kläglich verworfen und nicht gut verteidigt. Spielerisch war das zu wenig“, sagte Thomas Panitz über die Leistung, die seine Sieben in der ersten Hälfte zeigte.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Der TSV Daverden setzte sich dann aber auf 23:18 ab. Die Stuhrer kamen aber zurück (24:24, 52.). In der Schlussphase war der TSV wieder in der Spur und feierte den Auswärtserfolg. „In der zweiten Halbzeit haben wir in der Deckung die Mitte eng gemacht und schön verschoben“, lobte Thomas Panitz seine Mannschaft. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber damit können wir leben.“

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