Sportpolitik

De Maizière für München: «Sind mal wieder dran»

Berlin. Bundes-Innenminister Thomas de Maizière will sich persönlich für die Vergabe der Olympischen Spiele 2018 nach München starkmachen.
08.01.2010, 15:52
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Berlin. Bundes-Innenminister Thomas de Maizière will sich persönlich für die Vergabe der Olympischen Spiele 2018 nach München starkmachen.

Das erklärte er in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Deutschland gehöre nach wie vor zu den wenigen Ländern auf der Welt, die Olympische Spiele überhaupt und bestens organisieren können, meinte de Maizière, «und wir sind, in Anführungszeichen, mal wieder dran», sagt er. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver werde der Minister bei den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees mit dem Konzept und der Erfahrung der Stadt für München 2018 werben.

Der CDU-Politiker regte in der FAZ an, dopende Athleten juristisch zu belangen. Er werte Doping als Betrug. Als Konsequenz führte de Maizière aus: «Mit einem solchen Verfahren entsteht möglicherweise auch ein Anspruch auf Schadensersatz. Der kann im Einzelfall viel schmerzhafter sein als der staatliche Verfolgungsanspruch.» Eigene Gesetze gegen Doping und Wettbetrug im Sport lehnt de Maizière wie sein Vorgänger Wolfgang Schäuble weiterhin ab. (dpa)

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