0:7-Heimniederlage gegen den TSV Hasenbüren Debakel für den SC Borgfeld

Borgfeld. Als Torsten Schröder nach gut einer Stunde frei stehend am gegnerischen Torhüter scheiterte,war auch dem letzten Optimisten klar: Bei der 0:7-Heimniederlage des SC Borgfeld in der Fußball-Bezirksliga Bremen gegen den TSV Hasenbüren geht an diesem Tag überhaupt nichts. "Eine völlig desolate Mannschaftsleistung", konstatierte Borgfelds Trainer Thomas Altmaier nach dem Schlusspfiff fassungslos. Kein Spieler erreichte seine Normalform – von Gegenwehr keine Spur.
25.09.2012, 05:00
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Von Christian Markwort

Borgfeld. Als Torsten Schröder nach gut einer Stunde frei stehend am gegnerischen Torhüter scheiterte,war auch dem letzten Optimisten klar: Bei der 0:7-Heimniederlage des SC Borgfeld in der Fußball-Bezirksliga Bremen gegen den TSV Hasenbüren geht an diesem Tag überhaupt nichts. "Eine völlig desolate Mannschaftsleistung", konstatierte Borgfelds Trainer Thomas Altmaier nach dem Schlusspfiff fassungslos. Kein Spieler erreichte seine Normalform – von Gegenwehr keine Spur.

Bereits in der Anfangsphase schlichen sich vor allem in der Abwehr schlimme Patzer ein. Die Gäste um ihren überragenden Spielführer Julian Denker machten mit ihrer ersten Chance so direkt das erste Tor (7.). Denker sorgte mit zwei weiteren Treffern (21./28.) nicht nur für einen lupenreinen Hattrick, sondern auch für eine beruhigende Führung. Die völlig indisponierten Gastgeber hatten den spiel- und lauffreudigen Gästen nichts entgegenzusetzen.

Michel Kruse (33.) und Oliver Tasto (38.) machten die verdiente 5:0-Halbzeitführung des TSV komplett. Zur Pause fehlten so nicht nur dem Borgfelder Trainer, sondern auch den hoffnungsfrohen Zuschauern die Worte. Der Begriff "Arbeitsverweigerung" machte die Runde, allgemeines Kopfschütteln prägte den Spielfeldrand. Nach Wiederbeginn verlegte sich Hasenbüren auf das Konterspiel und tat nur noch das Nötigste, aber auch jetzt konnten die Hausherren keinen Nutzen aus ihrer optischen Überlegenheit ziehen.

Im Gegenteil: Der eingewechselte Stefan Frost (71.) und Oliver Deppe (76.) sorgten in den letzten Minuten für ein Borgfelder Debakel. "Heute hat es in keinem Mannschaftsteil gestimmt", kommentierte Altmaier mangelnde Laufbereitschaft und unzureichendes Zweikampfverhalten, der am kommenden Donnerstag gegen den FC Huchting auf eine Reaktion hofft. Vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe müssten nun unter Beweis stellen, "dass sie in der Bezirksliga mithalten können."

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