Weyhes Volleyballer ziehen mit dem 3:1 bei Bremen 1860 in die Relegation zur Verbandsliga ein

Der Aufstiegstraum lebt weiter

Weyhe.Die Volleyballer des SC Weyhe haben es geschafft. Sie haben ihren zweiten Tabellenplatz in der Landesliga am finalen Spieltag verteidigt und damit ihre Saison verlängert.
10.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Der Aufstiegstraum lebt weiter
Von Jens Hoffmann

Die Volleyballer des SC Weyhe haben es geschafft. Sie haben ihren zweiten Tabellenplatz in der Landesliga am finalen Spieltag verteidigt und damit ihre Saison verlängert. Mit dem 3:1 (15:25, 25:18, 25:22, 25:17)-Erfolg bei Bremen 1860 IV haben sich die Weyher für die Aufstiegsrelegation Ende März in Osnabrück qualifiziert. Eine Rückkehr in die Verbandsliga ist also nach wie vor möglich.

Dabei verlief der erste Satz nicht im Sinne der Gäste, was diese aber auch ein Stück weit einkalkuliert hatten. „Wir mussten uns erst einmal an diese kleine, enge Halle in Bremen gewöhnen“, bemerkte Weyhes Spielertrainer Sven Meier. Dieser Prozess dauerte ein wenig, zu Beginn landeten noch diverse Abwehrversuche der Weyher an der Decke, so dass sich die Hausherren ziemlich problemlos behaupteten. Aber dann. . .

„Wir wussten aus dem Hinspiel, dass sich 1860 sehr über Emotionen definiert“, so Sven Meier. Die Routiniers versuchen mit gezielten Verbalattacken Unruhe beim Gegner zu stiften. In der Hinrunde gelang das gegen die vergleichsweise unerfahrenen Weyher noch gut, diesmal jedoch nicht. „Wir haben gar nicht darauf gehört, sondern konzentriert weitergespielt“, berichtete Sven Meier.

Die Gäste schalteten ihre Ohren auf Durchzug und fokussierten sich einzig auf das Spielgeschehen – die richtige Herangehensweise, wie sich alsbald herausstellen sollte. „Zudem haben wir unsere Aufschlagtaktik umgestellt, auch das zahlte sich aus“, so der Spieletrainer. Der zweite Satz ging jedenfalls völlig zurecht an die Weyher. Im dritten konterten die Gastgeber zunächst, lagen mit 11:7 vorn, erzielten damit aber nicht den gewünschten Effekt. Denn die jungen Weyher reagierten erstaunlich abgebrüht, sie ließen sich durch nichts und niemand aus der Fassung bringen. Sven Meier registrierte es mit einem Schmunzeln: „Ganz so grün hinter den Ohren sind wir ja nun auch nicht mehr.“

Auf diese Weise sicherten sich die Weyher auch Durchgang drei – und vier. Der Jubel im Anschluss war riesig – bei den Spielern sowieso, aber auch bei einem Gros der Zuschauer. „Wir sind von vielen Fans unterstützt worden, das war klasse und hat noch einmal ein paar Extra-Prozent bei uns herausgekitzelt“, betonte Sven Meier. Darüber hinaus wurden die Weyher von einer guten Bekannten unterstützt: Ex-Trainerin Britta Weiner weilte vor Ort und versorgte den SCW mit zusätzlichen Ratschlägen.

SC Weyhe: van de Ven, Langpap, Ehrt, Arndt, Lange, Stuhr, Meier.

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