Weser-Ems-Liga: Nach dem Titelgewinn der HSG Delmenhorst II löst Trainer Volker Gallmann seine Wette ein Der Bart ist ab

Nordenham·Wiefelstede·Harpstedt·Ganderkesee. Durch einen 29:19 (12:12)-Sieg bei der HSG Blexen/Nordenham haben die Handballer der HSG Delmenhorst II die Meisterschaft in der Weser-Ems-Liga vorzeitig perfekt gemacht. Das Team von Trainer Volker Gallmann, der nach der Partie eine Wette einlöste und sich den Bart abrasieren ließ, darf nun in der kommenden Saison in der Landesliga Bremen antreten.
10.05.2016, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Rolf Behrens

Durch einen 29:19 (12:12)-Sieg bei der HSG Blexen/Nordenham haben die Handballer der HSG Delmenhorst II die Meisterschaft in der Weser-Ems-Liga vorzeitig perfekt gemacht. Das Team von Trainer Volker Gallmann, der nach der Partie eine Wette einlöste und sich den Bart abrasieren ließ, darf nun in der kommenden Saison in der Landesliga Bremen antreten. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II unterlag derweil mit 25:27 (13:16) beim SV Eintracht Wiefelstede, während Grüppenbührens Dritte mit 21:24 (12:16) gegen den TvdH Oldenburg II verlor. Auch die HSG Harpstedt/Wildeshausen kassierte eine Pleite – am Ende hieß es 19:30 (10:16) gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn.

HSG Blexen/Nordenham - HSG Delmenhorst 19:29 (12:13). Nach dem Abpfiff kannte der Jubel im Lager der Gäste keine Grenzen mehr. Für Trainer Volker Gallmann gab es erst die obligatorische Bier-Dusche, dann musste sein Bart dran glauben. Das junge Team um Routinier Sascha Bähner bringt es einen Spieltag vor dem Ende der Saison auf 44:6 Punkte und kann von Verfolger TvdH Oldenburg II nicht mehr von Platz eins verdrängt werden. In den ersten 30 Minuten war die Partie in Nordenham ausgeglichen, weil die Gäste viele Chancen ausließen und in einigen Situationen unkonzentriert wirkten. Das änderte sich nach dem Wechsel schlagartig. Spätestens nach dem 20:14 durch Jonte Windels waren die Weichen auf Sieg gestellt. In den finalen 15 Minuten demonstrierten die Delmenhorster dann ihr ganzes Potenzial und ließen sich durch nichts mehr beirren.

SV Eintracht Wiefelstede - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 27:25 (16:13). Für Grüppenbührens Trainer Andreas Müller, der mit der B-Jugend und der ersten Herrenmannschaft unterwegs war, stand Dirk Maske an der Linie – und musste mit ansehen, dass seine Sieben schlecht ins Spiel fand. Schnell lagen die Gäste mit 2:6 hinten. In der Folge stand die Grüppenbührener Deckung dann allerdings kompakter, und das Team kam in der 27. Minute durch einen von Nils Hammler verwandelten Siebenmeter zum Ausgleich – 12:12. Noch vor der Pause gerieten die Gäste jedoch wieder mit drei Treffern in Rückstand. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte Grüppenbühren unkonzentriert, und Wiefelstede zog bis auf 19:14 davon. Die Maske-Sieben zeigte allerdings Moral und glich durch Marcel Behrens per Siebenmeter abermals aus – 20:20. Kris Krüger markierte in der Folge sogar die 21:20-Führung (47.). Bis zum 25:25 ging es hin und her, ehe die Hausherren zum 26:25 trafen und kurz danach mit dem Treffer zum 27:25 für die Entscheidung sorgten.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - HSG Neuenburg/Bockhorn 19:30 (10:16). Selbst gegen einen Mitabsteiger waren die Hausherren um Trainer Peter Büssing chancenlos. Lediglich zu Beginn des Spiels hielt Harpstedt mit: Matthias Schimmel traf zum 1:1. Danach erspielten sich die Gäste einen Vier-Tore-Vorsprung, der lange Bestand hatte. Die Büssing-Sieben gab sich zwar noch nicht geschlagen, doch für mehr als das 14:18 durch Timo Kern und das 19:24 durch Schimmel reichte es nicht mehr. Bezeichnend: Das letzte Tor für die Gastgeber fiel in der 47. Minute.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - TvdH Oldenburg II 21:24 (12:16). Auf eigenen Wunsch hat Grüppenbührens Dritte beschlossen, vor der kommenden Saison nicht mehr für die Weser-Ems-Liga zu melden. Somit war die Partie gegen Vizemeister Oldenburg für das Team der letzte Auftritt vor eigenem Publikum. „Dank einer engagierten Leistung haben wir eines unserer besten Saisonspiele abgeliefert. Leider haben wir im ersten Abschnitt etliche hundertprozentige Chancen ausgelassen“, berichtete Spieler Till Schwab. Nach 16 Minuten lagen die Gastgeber mit 5:10 zurück, beim 11:13 waren sie jedoch wieder dran. Im zweiten Durchgang traf Sebastian Mielcarek zum 18:20, doch die Wende glückte Grüppenbühren nicht mehr. Zum Saisonabschluss geht es für die Mannschaft nun zum VfL Rastede (21. Mai, 19 Uhr), ehe sie in der nächsten Serie in der Regionsoberliga antritt.

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