Werders C-Junioren Pokalsieger

Der erste Schritt zum Double

Bremen. Die Rollen waren vor dem Anstoß klar verteilt, letztlich setzte sich der Favorit erwartungsgemäß durch: Im Finale um den Bremer Landespokal der C-Junioren gab sich der Regionalliga-Tabellenführer SV Werder Bremen bei Verbandsligist SC Borgfeld keine Blöße und behauptete sich standesgemäß deutlich mit 6:0 (2:0).
27.05.2019, 00:00
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Von Christian Markwort

Bremen. Die Rollen waren vor dem Anstoß klar verteilt, letztlich setzte sich der Favorit erwartungsgemäß durch: Im Finale um den Bremer Landespokal der C-Junioren gab sich der Regionalliga-Tabellenführer SV Werder Bremen bei Verbandsligist SC Borgfeld keine Blöße und behauptete sich standesgemäß deutlich mit 6:0 (2:0).

Von Beginn an dominierte das Team von Werder-Trainer Björn Dreyer die Wümme-Kicker, Jeremy Wrobel (22.) und Said Abbey (32.) sorgten bereits in Durchgang eins für klare Verhältnisse. Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit führte ein kurioses Missgeschick der Gastgeber zur Vorentscheidung: Nachdem die Borgfelder den Anstoß ausgeführt hatten, spritzte der just eingewechselte Dominik Kasper in einen verunglückten Rückpass, lief alleine auf Borgfelds guten Torhüter Claas Crome zu und überwand den machtlosen Keeper mühelos zum 3:0 für den grün-weißen Nachwuchs (36.).

Die folgenden Treffer von Fabio Christian Chiarodia (52), Said Abbey (60.) und des ebenfalls eingewechselten Armin Kozica (66./Foulelfmeter) waren das Sahnehäubchen auf ein einseitiges Spiel. „So stellt sich ein Trainer einen voll motivierten und sofort hellwachen Einwechselspieler vor“, freute sich Dreyer und hob besonders „die starke Mannschaftsleistung“ hervor. „Wir haben das Spiel von Anfang an ernst genommen und letztlich auch souverän und hoch verdient gewonnen“, resümierte der Werder-Trainer zufrieden.

Unmittelbar nach dem Abpfiff richteten Dreyer und seine Spieler die Konzentration schon auf das Finale in der Regionalliga (Sonnabend, 1. Juni, 14 Uhr, Bei der Lohmühle): „Gegen Lübeck haben wir uns im Hinspiel beim 2:1 auf eigenem Platz schon sehr schwer getan, das wird eine schwierige Aufgabe“, verdeutlichte der Trainer. „Aber wir fahren dorthin, um das Double aus dem letzten Jahr zu verteidigen und werden alles auf Sieg setzen.“ Dreyer ist überzeugt, „dass wir voll motiviert sind, um diesen Traum tatsächlich zu verwirklichen“.

SV Werder Bremen: Käuper; Richter, Ney, Marx, Müller, Mekic, Chiarodia, Kümmritz, Wrobel, Erten, Abbey (eingewechselt: Jaschke, Kasper, Kozica, Tepe).

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