Die Volleyballer des SC Weyhe kassieren am Doppelspieltag zwei Niederlagen Der Frust sitzt tief

Weyhe. Für die Volleyballer des SC Weyhe wird die Situation in der Verbandsliga 1 immer unangenehmer. Beim aktuellen Doppelspieltag in eigener Halle kassierte die Mannschaft von Spielertrainer Sven Meier gleich zwei Niederlagen und bleibt damit Tabellenletzter. Vor allem die Art und Weise, wie das Team trotz phasenweise guter Aktionen auf die Verliererstraße geriet, konnte nicht gefallen.
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Der Frust sitzt tief
Von Malte Bürger

Weyhe. Für die Volleyballer des SC Weyhe wird die Situation in der Verbandsliga 1 immer unangenehmer. Beim aktuellen Doppelspieltag in eigener Halle kassierte die Mannschaft von Spielertrainer Sven Meier gleich zwei Niederlagen und bleibt damit Tabellenletzter. Vor allem die Art und Weise, wie das Team trotz phasenweise guter Aktionen auf die Verliererstraße geriet, konnte nicht gefallen.

SC Weyhe - TuS Bersenbrück 2:3 (21:25, 25:18, 25:21, 20:25, 11:15). Die Gastgeber lieferten zweifelsfrei eine ihrer besten Saisonleistungen gegen den Tabellenführer ab. "In meinen Augen war der erste Satz der Bersenbrücker überragend, weshalb es für mich umso erstaunlicher war, wie stark wir in den Durchgängen zwei und drei gespielt haben. Wir haben die Partie zwar nicht kontrolliert, aber wirklich gefährlich wurde es für uns auch nicht", erzählte Sven Meier. Auch das berufsbedingte Fehlen von Libero Paul Bruns in der ersten Partie des Tages machte sich nicht bemerkbar. Und doch: In den entscheidenden Momenten waren es die Gäste, die nun die Punkte machten. "Leider haben wir dann die Schuld untereinander gesucht und nicht überlegt, was jeder einzelne selbst im nächsten Ballwechsel besser machen könnte", kritisierte Sven Meier. Nach dem verlorenen vierten Satz hatte die Heimmannschaft den Favoriten dennoch am Rande einer Niederlage, 9:9 hieß es zwischenzeitlich. Und doch jubelte letztlich Bersenbrück.

SC Weyhe - VG Delmenhorst-Stenum 1:3 (14:25, 22:25, 26:24, 22:25). Das vorherige Match hatte Wirkung gezeigt, in vielen Situationen wirkten die Weyher etwas platt. Zu allem Überfluss ließ die taktische Disziplin zu wünschen übrig, immer wieder hielten sich einige Akteure nicht an die Vorgaben ihres Coaches und eröffneten den Delmenhorstern so diverse Räume, die diese dankbar nutzten, um zu Punkten zu kommen. "Und dann ging es wieder los, dass die Schuld beim Nebenmann gesucht wurde", schimpfte Sven Meier. "Ich hatte gehofft, dass dieser Umstand in dieser Saison kein Thema sein würde, weil der Zusammenhalt der Truppe eigentlich blendend ist. Aber leider bricht das jetzt alles ein bisschen auseinander." So zerstörte sich der SCW stets aussichtsreiche Situationen, immer, wenn er auf Schlagdistanz war, wurde jeder Fehler lautstark kommentiert. Der Frust saß tief. Bestes Beispiel war der Schlussabschnitt, als es kurz vor dem Ende 20:22 hieß, leichte Fehler und mangelnde Konzentration aber den Gästen den Sieg ermöglichte. "Aufgeben gibt es für uns noch nicht, aber es wird natürlich jetzt mit jeder Partie spannender", meinte Sven Meier mit Blick auf den Abstiegskampf.

SC Weyhe: Stuhr, Liese, Bruns, Langpap, Meier, Ehrt, Mandel, Lange, Arndt, van de Ven.

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