SAV siegt im Lotto-Pokal in Sebaldsbrück mit 5:0 / Youngster Moritz Mees mit gutem Einstand

Der Gewinner der Vorbereitung heißt "Mo"

Vegesack. Grinsend stand Moritz Mees nach dem Spiel auf dem Feld und genoss die Schulterklopfer seiner Kollegen. Seine Mannschaft, die SG Aumund-Vegesack, hatte gerade in der ersten Runde des Bremer Fußball-Lotto-Pokals mit 5:0 (2:0) beim ATSV Sebaldsbrück gewonnen - das war keine Überraschung. Die Nominierung und die gezeigte Leistung des 18-jährigen Moritz Mees schon: Der Youngster hat sich nach dem Mittelhandbruch von Nils Husmann einen Platz im rechten Mittelfeld erarbeitet.
08.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Dino Bernabeo

Vegesack. Grinsend stand Moritz Mees nach dem Spiel auf dem Feld und genoss die Schulterklopfer seiner Kollegen. Seine Mannschaft, die SG Aumund-Vegesack, hatte gerade in der ersten Runde des Bremer Fußball-Lotto-Pokals mit 5:0 (2:0) beim ATSV Sebaldsbrück gewonnen - das war keine Überraschung. Die Nominierung und die gezeigte Leistung des 18-jährigen Moritz Mees schon: Der Youngster hat sich nach dem Mittelhandbruch von Nils Husmann einen Platz im rechten Mittelfeld erarbeitet.

"Moritz hat seine Chance genutzt und heute auch wieder viele gute Aktionen gehabt", lobte SAV-Coach Kristian Arambasic den gelernten Stürmer. Insgesamt 36 Treffer erzielte Mees im vergangenen Jahr in der A-Junioren-Verbandsliga für die Vegesacker. Er selbst beschreibt sich als "bescheiden" und deswegen freut er sich über "jede Minute Spielzeit" in der Mannschaft, bei der er "super aufgenommen" wurde.

Die Grün-Weißen taten sich zunächst allerdings schwer gegen den letztjährigen Fünften der Landesliga, der zahlreiche Ab- und Zugänge zu verzeichnen hatte. Erst nach 23 Minuten platzte der Knoten bei den Nordbremern: Muhamed Hodzic verwertete eine Flanke von Johannes Metschuck zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später stellte Moritz Mees seinen Torriecher unter Beweis, als er einen Pass der Sebaldsbrücker Verteidigung abfing und selber zum 2:0 traf (25.).

Auch als Vorbereiter trat Mees in Aktion, als er Muhamed Hodzic (27.) und Ibrahim Aslan (35.) in Szene setzte, die jeweils an ATSV-Keeper Dirk Mergard scheiterten (27.). Zudem traf Hodzic noch vor der Pause die Latte, weshalb die Gastgeber mit dem 0:2-Rückstand nach 45 Minuten gut bedient waren. Nach dem Wechsel erhöhten Ibrahim Aslan per Elfmeter (nach Foul an Matthias Märtens, 48.) sowie Matthias Märtens selbst (72.) und der eingewechselte Daniel Mulert (80.) auf 5:0. Auch Moritz Mees, der in der Mannschaft nur "Mo" genannt wird, hatte noch zwei gute Gelegenheiten, als er jeweils alleine vor dem Torwart auftauchte, dann aber zu ungenau zielte (60., 71.).

"In der zweiten Halbzeit war Moritz ein bisschen platt", nahm Arambasic seinen Youngster in Schutz. Abgesehen von der Anfangsphase war der Coach mit dem ersten Pflichtspiel der Saison sehr zufrieden und freut sich nun auf das Duell mit dem Bremen-Liga-Gefährten FC Oberneuland in der zweiten Pokalrunde am nächsten Sonnabend am Vinnenweg. "Wir sind krasser Außenseiter. Aber wir versuchen, dem FC Oberneuland ein Bein zu stellen", lautet die zurückhaltende Prognose von Kristian Arambasic.

Die Vorzeichen sind nicht schlecht: Die Mannschaft ist auswärts immerhin seit August vergangenen Jahres ungeschlagen, dazu eingespielt und beklagt wenig Verletzte - bis auf Nils Husmann, der allerdings von einem gewissen Moritz Mees glänzend ersetzt wird.

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