Weyhes Lateinformation ist Gastgeber

Der Höhepunkt der Saison

Weyhe. Das jüngste Turnier liegt gerade einmal eine Woche zurück, schon steht das nächste bevor. Es ist eines, das im Kalender des SC Weyhe schon lange Zeit rot vermerkt ist.
19.03.2016, 00:00
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Der Höhepunkt der Saison
Von Dennis Schott

Das jüngste Turnier liegt gerade einmal eine Woche zurück, schon steht das nächste bevor. Es ist eines, das im Kalender des SC Weyhe schon lange Zeit rot vermerkt ist. Schließlich wird das dritte Turnier der Lateinformationen der Regionalliga Nord am heutigen Sonnabend ab 17.30 Uhr in der KGS Leeste ausgetragen. Zudem ist der SC Weyhe zuvor, ab 14.30 Uhr, Gastgeber der Landesliga Nord Latein. Wochenlange Vorbereitungen gingen diesen Turnieren voraus.

Erst recht kurz vor Beginn gab es noch allerhand zu tun. Gestern wurde das Parkett geliefert, ausgelegt und verschraubt, drum herum wurden Teppiche gelegt und die Musikanlage aufgebaut – und, und, und. Im Falle des SC Weyhe kommt hinzu, dass einige Funktionäre doppelgleisig fahren müssen. Einerseits sind sie mit der Organisation und dem reibungslosen Ablauf der Turniere betraut, andererseits sind sie auch aktive Tänzer. „Das ist eine enorme Herausforderung“, findet Melanie Renken, die als Pressesprecherin und Aktive selbst von dieser Doppelbelastung betroffen ist. Umso wichtiger sind fleißige Helfer wie etwa Pierre Kranitz, Vater einer Tänzerin der Landesliga-Formation, der die Hauptlast während der Vorbereitungen trägt. „Wir rechnen mit einer guten Auslastung“, sagt Melanie Renken, die mit mehreren hundert Zuschauern rechnet.

Auch aus sportlicher gibt es Gründe, dem eigenen Formationsturnier gespannt entgegen zu blicken. Die Weyher haben sich vom fünften auf den vierten Platz vorgearbeitet, beim vergangenen Vergleich in Verden wertete ein Richter das A-Team sogar auf den dritten Platz – es war die beste Wertung der noch jungen Saison. Es bleibt also interessant zu beobachten, ob die Lokalmatadoren mit dem Heimpublikum im Rücken diese Leistung bestätigen. „Der vierte Platz wäre ein Traum“, sagt Melanie Renken.

Davon ist die A-Formation des TSC Hansa Syke ein gutes Stück entfernt. Sie mussten sich jeweils mit dem siebten und letzten Platz begnügen. „Wir wollen uns verbessern“, sagt Pressesprecherin Katrin Konrad. Allerdings muss sich diese Verbesserung nicht zwangsläufig im Ergebnis widerspiegeln, das subjektive Empfinden spielt die weitaus wichtigere Rolle.

Das Weyher B-Team ist um Wiedergutmachung bemüht. Nach dem vierten Platz zum Auftakt folgte ein fünfter Rang. In heimischer Halle soll sich dies wieder ändern.

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