Nachgefragt: Horst Lenz übernimmt beim TuS Heidkrug wieder Verantwortung Der Lenz ist da

Horst Lenz ist zurück: Der 72-Jährige ehemalige Unternehmer steigt beim TuS Heidkrug wieder ins Boot und übernimmt im Leistungsfußball Verantwortung. Lenz ist seit über 50 Jahren Mitglied im Verein und war am Bürgerkampweg Mitte der 90er Jahre bereits als Manager tätig, bevor es ihn nach Dötlingen verschlug. Dort unterhält er mit seiner Frau Verona ein Privatgehege mit mehr als 100 Tieren und war bis jetzt auch Ansprechpartner für die Fußballer des TV Dötlingen. Über seine Rückkehr zum TuS Heidkrug sprach Horst Lenz mit unserem Redakteur Oliver Meibohm.
31.05.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Horst Lenz ist zurück: Der 72-Jährige ehemalige Unternehmer steigt beim TuS Heidkrug wieder ins Boot und übernimmt im Leistungsfußball Verantwortung. Lenz ist seit über 50 Jahren Mitglied im Verein und war am Bürgerkampweg Mitte der 90er Jahre bereits als Manager tätig, bevor es ihn nach Dötlingen verschlug. Dort unterhält er mit seiner Frau Verona ein Privatgehege mit mehr als 100 Tieren und war bis jetzt auch Ansprechpartner für die Fußballer des TV Dötlingen. Über seine Rückkehr zum TuS Heidkrug sprach Horst Lenz mit unserem Redakteur Oliver Meibohm.

Sie müssen sich um Kängurus, Alpakas, Ziegen, Lamas und andere Tiere kümmern. Ist es Ihnen auf Ihrem Privatgehege zu langweilig geworden? Oder warum steigen Sie beim TuS Heidkrug wieder ins Boot?

Horst Lenz: Ich bin eben gerne mit jungen Leuten zusammen, das ist mir auch sehr wichtig. Egal, ob im Fitnessstudio oder beim Fußball. Zu Hause habe ich Arbeit satt und komme bestimmt nicht auf dumme Gedanken. Aber ich brauche auch etwas zum Ausgleich, und das ist für mich nun mal der Fußball.

Was hat Sie dazu bewogen, in Heidkrug wieder Verantwortung zu übernehmen?

In letzter Zeit habe ich mir häufiger Spiele der Bezirksliga-Mannschaft angeschaut und habe gemerkt, dass sich dort etwas entwickelt. Die Leute in Heidkrug sind mit viel Ehrgeiz und Engagement dabei. Und natürlich reizt mich die Aufgabe, ich lebe jetzt wieder richtig auf.

Wie würden Sie Ihren Posten, den Sie beim TuS Heidkrug offiziell ja erst zum 1. Juli übernehmen, nennen? Sind Sie ein Manager?

Von mir aus kann man das Manager nennen, aber der Name spielt für mich keine Rolle. Ich bin jemand, der so gut wie möglich versucht, mit anderen Leuten eine Mannschaft zu formen.

Wie sind die Aufgaben künftig verteilt? Befürchten Sie keine Kompetenzüberschreitungen mit dem jetzigen Manager Manfred Imhoff?

Nein, überhaupt nicht. Es muss natürlich eine Top-Absprache zwischen uns geben, niemand darf einen Alleingang machen. Manfred Imhoff ist der Ansprechpartner für den Vorstand und für die Sponsoren. Er hat sich einen Kreis aufgebaut, der sicherlich noch erweitert werden müsste. Wichtig ist, dass alle vertrauensvoll zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln.

Wie weit sind die Planungen für den künftigen Kader fortgeschritten?

Dazu kann ich noch nicht so viel sagen, weil ich erst seit ein paar Tagen dabei bin.

Mit Marius Bauer vom Ahlhorner SV, Sascha Görke vom VfL Wildeshausen und Bartosz Droszowski von GW Kleinenkneten werden aber einige namhafte Spieler als Neuzugänge gehandelt.

Also, den Namen Bartosz Droszowski kann man von dieser Liste streichen. An einen Wechsel von Sascha Görke glaube ich nicht. Sein Vater Peter ist beim VfL Co-Trainer, außerdem ist Wildeshausen in der Bezirksliga selber ambitioniert. Marius Bauer soll ein guter Stürmer sein und wohl auch aus Ahlhorn wegwollen. Aber konkret kann ich dazu keine Stellung nehmen.

Wann werden Sie die neue Heidkruger Mannschaft präsentieren?

Fakt ist doch, dass bis zur Wechselfrist am 30. Juni alles offen bleibt. Entscheidend ist, dass der Pass eines Spielers vorliegt. Das ganze Trommeln vorher bringt nur Unruhe. Wir benötigen nicht nur gute, sondern auch charakterfeste Spieler und lassen uns zeitlich nicht unter Druck setzen.

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