Neu im Vorstand des TV Dötlingen Der Lenz ist wieder da

Dötlingen (crb). Fast vier Jahre ist es inzwischen her, dass Horst Lenz mit einem großen Knall als Manager des TuS Heidkrug entlassen wurde. Der Streit mit der Klubführung des damaligen Fußball-Landesligisten gipfelte sogar in seinem Vereinsausschluss, und seitdem wurde es ruhig um den 76-Jährigen.
13.06.2015, 00:00
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Der Lenz ist wieder da
Von Christoph Bähr

Fast vier Jahre ist es inzwischen her, dass Horst Lenz mit einem großen Knall als Manager des TuS Heidkrug entlassen wurde. Der Streit mit der Klubführung des damaligen Fußball-Landesligisten gipfelte sogar in seinem Vereinsausschluss, und seitdem wurde es ruhig um den 76-Jährigen. Lenz kümmerte sich vor allem um seinen Privatzoo in Dötlingen, doch jetzt will er sich wieder im Fußball engagieren. Der Geschäftsmann ist zusammen mit Bernd Schulz (Haus- und Platzwart) neu in den Vorstand des TV Dötlingen gerückt. Lenz möchte einen Sponsorenkreis ins Leben rufen. „Das Budget, das der Verein für die Fußballer stellt, bleibt gleich. Alles, was ich zusätzlich reinhole, kommt der ersten Mannschaft zugute. Ich möchte es schaffen, dass sich der Dötlinger Mittelstand einbringt“, erklärt Lenz.

Das erwirtschaftete Geld solle allerdings nicht in externe Zugänge gesteckt werden, betont er. „Mit Tagelöhnern kann man im Fußball nichts mehr werden. In Dötlingen ist eine gute Mannschaft vorhanden, 90 Prozent stammen aus der Gemeinde. Das muss der Weg sein, ähnlich wie beim VfL Wildeshausen.“ Lenz will dafür sorgen, dass sich die Spieler beim TVD künftig noch wohler fühlen. Es gehe dabei beispielsweise um die Ausrüstung wie Fußballschuhe oder um die Organisation von Mannschaftsfeiern. Einen neuen Spieler hat Horst Lenz allerdings auch schon zum TV Dötlingen gelockt: Torhüter Harm-Aike Hollmann kommt vom Ligarivalen VfL Wildeshausen II. Die Vorbereitung verpasst der Keeper voraussichtlich wegen einer Verletzung, dann soll er sich einen Konkurrenzkampf mit der Nummer eins Hendrik Schulz liefern.

Viel mehr Verstärkungen seien gar nicht nötig, findet Lenz. „Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen mit talentierten Leuten“, unterstreicht er. Auch die Rahmenbedingungen seien sehr gut. „Der Trainer Georg Zimmermann ist top, und wir haben eine Bomben-Anlage“, verdeutlicht Lenz. Der 76-Jährige war früher schon lange Zeit Dötlinger Fußball-Obmann, will sich jetzt aber im Hintergrund halten. Er ist überzeugt davon, dass der TVD in der Kreisliga oben mitmischen kann. „In der abgelaufenen Saison wäre schon der vierte Platz drin gewesen“, meint er. Am Ende wurde der Aufsteiger Tabellenneunter, und Lenz hält fest: „Das ist immer noch einen Platz besser als Heidkrug.“

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