Hagen/Uthlede schaltet Heeslingen aus Der Matchplan geht auf – 3:0

Hagen. Der FC Hagen/Uthlede hat auch das vierte Pflichtspiel in der neuen Fußball-Saison zu seinen Gunsten entschieden. Die Grün-Schwarzen stießen dank eines souveränen 3:0-Erfolges über den Oberliga-Absteiger Heeslinger SC (ehemals TuS Heeslingen) ins Viertelfinale des DFB-Bezirkspokals vor. "Der Plan, den wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, ging fast komplett auf", schwärmte FC-Trainer Florian Leschnik nach der Partie. Letztlich hatte aber auch Hagens Torwart Yannik Koch seinen Anteil am überraschend deutlichen Sieg der Heimelf.
09.08.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Hagen. Der FC Hagen/Uthlede hat auch das vierte Pflichtspiel in der neuen Fußball-Saison zu seinen Gunsten entschieden. Die Grün-Schwarzen stießen dank eines souveränen 3:0-Erfolges über den Oberliga-Absteiger Heeslinger SC (ehemals TuS Heeslingen) ins Viertelfinale des DFB-Bezirkspokals vor. "Der Plan, den wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, ging fast komplett auf", schwärmte FC-Trainer Florian Leschnik nach der Partie. Letztlich hatte aber auch Hagens Torwart Yannik Koch seinen Anteil am überraschend deutlichen Sieg der Heimelf.

Der Neuzugang vom FC Land Wursten fischte nach sechs Minuten einen sehr präzisen Schuss der Gäste noch so gerade eben aus dem bedrohten rechten unteren Eck. "Wenn dieser Ball reingegangen wäre, hätte das Match auch ganz anders verlaufen können", sagte Leschnik. Die Großchance für den Kontrahenten wirkte wie ein Weckruf für die Hausherren. Fortan bekam der Landesliga-Aufsteiger die Begegnung immer besser in den Griff. Nach 25 Minuten besorgte Kai Diesing auch das 1:0 für den leichten Außenseiter. Jascha Stern lief von links parallel zur Grundlinie in Richtung SC-Kasten. In der Mitte boten sich mit Alexander Wolf, Kai Diesing und André Stüssel gleich drei Mitspieler als Abnehmer an.

Die Defensive steht sicher

Stüssel hätte den Vorsprung bei zwei guten Gelegenheiten sogar noch vor der Pause ausbauen können. Heeslingen sorgte meistens mit Standardsituationen für ein bisschen Aufregung im FC-Strafraum. "Richtig zwingend war das aber nicht", versicherte Leschnik. Sekunden vor dem Pausentee hätte die Formation von Coach Sören Seidel aber dennoch fast ausgeglichen. Ein Heeslinger zog die Kugel aber knapp am Pfosten vorbei.

"Nach dem Seitenwechsel haben wir ganz in Manier von Thomas Tuchel vom FSV Mainz an unserem Matchplan festgehalten", verriet Leschnik. Die Mannen von Co-Trainer Oliver Hünken ließen hinten nichts anbrennen. Nach einer Stunde brach Alexander Wolf über rechts durch und suchte in der Mitte mit einer knallharten, flachen Hereingabe Stüssel. Heeslingens Sebastian Sautner kam diesem aber zuvor, indem er den Ball per Bogenlampe zur 2:0-Vorentscheidung ins eigene Netz lenkte.

Der Gast schaffte es danach nicht mehr, gefährlich in den Uthleder Strafraum einzudringen. 20 Meter vor dem FC-Tor war in der Regel Feierabend. Drei Minuten vor dem Abpfiff ließ Marlo Burdorf seinen in der 78. Minute verschossenen Elfmeter, der an Sönke Blank verursacht worden war, mit dem 3:0 vergessen. Er verlängerte eine Freistoßflanke von Diesing aus dem Halbfeld mit dem Kopf in die Maschen. "Marlo ist mit dem ganzen Körper in den Ball gegangen. So etwas ist schwer zu verteidigen", so Leschnik.

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