HSG Schwanewede/Neuenkirchen II fertigt Kreisoberliga-Schlusslicht mit 46:15 ab / Lesum revanchiert sich

Der richtige Gegner zum Experimentieren

Die Tormaschine der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II läuft in der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer wieder auf Hochtouren. Eine Woche nach der Niederlage in Bexhövede fuhren die "Schwäne" mit dem 46:15 in Hagen den höchsten Saisonsieg ein. Die HSG Lesum/St. Magnus revanchierte sich bei der HSG Geestemünde mit 26:24 für die Niederlage aus dem Hinspiel.
21.02.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Die Tormaschine der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II läuft in der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer wieder auf Hochtouren. Eine Woche nach der Niederlage in Bexhövede fuhren die "Schwäne" mit dem 46:15 in Hagen den höchsten Saisonsieg ein. Die HSG Lesum/St. Magnus revanchierte sich bei der HSG Geestemünde mit 26:24 für die Niederlage aus dem Hinspiel.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen - Hagener SV 46:15 (25:6): Experiment gelungen. "Wir wollten gegen das überforderte Schlusslicht aus Hagen sehen, ob bei uns auch die offensive 4:2-Abwehr funktioniert", verriet "Schwäne"-Trainer Ole Bammert nach dem höchsten Saisonsieg. Sein Team beherrscht die Gäste - und wie. Die beiden Spitzen Leo Mühlbrandt und René Wischhusen fingen die Hagener Bälle immer wieder vor der eigenen Deckung ab und liefen Gegenstöße. Was auf das Tor des Gastgebers kam, wurde eine sichere Beute des HSG-Torstehers Jan Morisse (19/2 Paraden).

Damit hatte der Spitzenreiter eine Woche nach der unerwarteten Niederlage in Bexhövede gegenüber dem an Minuspunkten gleichauf liegenden Verfolger TuS Zeven einiges an Toren draufgesattelt. Bei zwei Spielen Vorsprung steht er um 35 Tore besser da als der Konkurrent. Die Entscheidung gegen den Hagener SV fiel schon zur Pause. Umso verständlicher, dass die exzellent verteidigenden "Schwäne" danach die Zügel etwas lockerten. Gestört hat das am Ende keinen.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Voller, Morisse; Rohdenburg (2), Stellmann (2), Jachens (1), Bröhldick (6), Claussen (4/2), Blendermann (6), Wischhusen (10), Pomorski (1/1), Piotrowski (6), Mühlbrandt (8), Tants (n.e.).

HSG Geestemünde - HSG Lesum/St. Magnus 24:26 (10:14): Die Rot-Blauen revanchierten sich beim Tabellennachbarn auch ohne die Thomaneck-Brüder Michael und Marius, Holger Langer und Tim Huckschlag für die exakt mit demselben Ergebnis erlittene Hinspielniederlage. Die Nordbremer kamen dabei nach dem 0:2-Auftakt besser in Schwung und zogen auf 7:4 davon, bevor der Tabellensiebte drei technische Fehler zum Ausgleich nutzte (7:7). Mit einer verbesserten Abwehrleistung und einer guten Chancenauswertung legte die Mannschaft des Lesumer Spielertrainers Sven Guse danach bis zur Halbzeit eine Vier-Tore-Führung vor.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Rot-Blauen lange Zeit das Spiel und sahen zehn Minuten vor Schluss schon wie der sichere Sieger aus (23:17). Mit einer doppelten Manndeckung warfen die Bremerhavener den Tabellenachten jedoch kurzfristig aus der Bahn, sodass es beim 24:23 noch einmal ganz eng wurde (58.). Eine Zeitstrafe des Gastgebers und zwei Treffer bescherten den Rot-Blauen schließlich den Sieg. Damit steht die HSG Lesum/St. Magnus bei zwei Spielen Rückstand um zwei Minuspunkte besser da als die vor ihr platzierten Geestemünder. Am Donnerstag treten die Nordbremer um 20.30 Uhr in der Halle Loger Straße beim Vorletzten VSK Osterholz-Scharmbeck an.

HSG Lesum/St. Magnus: Bräuer; Hinrichs (1), Denecke, Neumann, Bode (1), Wendland (2), Hummrich (4), Kock (7), Maul (3), Delvendahl (3), Guse (2), Zerjatke (3).

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