Handball-Kreisoberliga Frauen: Achim/Baden und Kirchlinteln weiter auf Landesliga-Kurs – TB Uphusen unterliegt dem TV Sottrum

Der Titelkampf bleibt spannend

Landkreis Verden. Überraschend schwer haben sich die Kreisoberliga-Handballerinnen der SG Achim/Baden während des Auswärtssieges bei der SG Buntentor/Neustadt getan. Der TSV Kirchlinteln klettert durch den Erfolg bei der HSG Bruchhausen-Vilsen indes auf den ersten Platz.
21.04.2015, 00:00
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Von Kim Patrick Puhlmann
Der Titelkampf bleibt spannend

Weiter im Aufstiegsrennen: Mareike Schlegel steuerte zum Sieg ihrer SG Achim/Baden drei Treffer bei und darf weiterhin von der Landesliga träumen.

Focke Strangmann

Überraschend schwer haben sich die Kreisoberliga-Handballerinnen der SG Achim/Baden während des Auswärtssieges bei der SG Buntentor/Neustadt getan. Der TSV Kirchlinteln klettert durch den Erfolg bei der HSG Bruchhausen-Vilsen indes auf den ersten Platz. Wichtige Punkte im Abstiegskampf landeten die HSG Cluvenhagen/Langwedel und der TV Sottrum, während der TB Uphusen abermals leer ausging.

SG Buntentor/Neustadt - SG Achim/Baden 23:27 (12:13): Ein überaus erfolgreicher Spieltag liegt hinter der Mannschaft von Co-Trainerin Dunja Röttjer. Nicht nur, dass sie selbst ihre Pflichtaufgabe bei der abstiegsbedrohten SG Buntentor/Neustadt meisterte, auch die Ergebnisse aus den anderen Hallen hätten nicht besser sein können. So haben die Konkurrenten um den Aufstieg Sulingen und Bremen-Ost bei Abstiegskandidaten gepatzt. „Das ist natürlich optimal für uns“, jubelte Röttjer. „Doch der Sieg in Buntentor war ein hartes Stück Arbeit.“ Tatsächlich taten sich die Achimerinnen vor allem in Halbzeit eins ungemein schwer. Zwar führten sie nach zehn Minuten bereits mit 8:3, dann stellten die Gastgeberinnen ihre Deckung um. „Das hat uns aus dem Konzept gebracht“, berichtete Röttjer. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dann aber unsere Tore gemacht und den Gegner auf Abstand gehalten.“ Am kommenden Sonntag steht das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer TSV Kirchlinteln an. „Das wird eine ganz schwere Nummer“, betonte Röttjer.

TB Uphusen - TV Sottrum 25:29 (10:16): Die Sieben von Trainer Peter Hatje schaffte es auch gegen den TV Sottrum nicht, ihre überschaubare Bilanz von gerade einmal fünf Zählern aufzubessern. „Wir haben das Spiel selbst verloren. Die Fehlerquote war unglaublich hoch“, haderte der Uphuser Coach. Zwar hielten die Gastgeberinnen das Spiel bis zum 6:6 Mitte der ersten Halbzeit noch offen, in der Folge schlichen sich jedoch immer wieder Unkonzentriertheiten ein. So zogen die Sottrumerinnen bis zur Halbzeit sogar auf 16:10 davon. Den zweiten Durchgang entschied die Hatje-Sieben dann für sich. Der Trainer war jedoch alles andere als zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben viel zu hektisch gespielt und immer wieder Fehler gemacht.“ Der TV Sottrum hat durch den Erfolg weiterhin einen Mittelfeldplatz in der eigenen Hand.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - SG Bremen-Ost 20:16 (8:9): Ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf sicherten sich die Cluvenhagenerinnen. „Wir waren von vornherein die bessere Mannschaft. Das hat auch der gegnerische Trainer zugegeben“, jubelte Trainerin Svenja Vast. Tatsächlich agierte die HSG hoch konzentriert, vor allem die Defensive war der Garant für den Sieg. „Lediglich die Chancenverwertung war mal wieder überschaubar“, lautete der einzige Kritikpunkt der Übungsleiterin. Das sei auch der Grund gewesen, weshalb ihre Mannschaft zur Halbzeit noch mit 8:9 hinten lag. Nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeberinnen dann auf und fuhren einen mehr als verdienten Sieg ein. „Wir haben eine etwas unkonventionelle 4:2-Deckung gespielt. Damit kam Bremen-Ost nicht klar“, bilanzierte Vast. „Außerdem hat unsere Torhüterin Kira Neuhof bombastisch gehalten.“

HSG Bruchhausen-Vilsen - TSV Kirchlinteln 24:29 (14:13): „Allmählich merken meine Spielerinnen, dass der Aufstieg mehr als möglich ist“, berichtete Kirchlintelns Coach Sven Aschmies. „Deshalb waren sie anfangs etwas nervös.“ Der haushohe Favorit lag tatsächlich zur Halbzeitpause mit 13:14 hinten. Doch nach dem Seitenwechsel wurden die Kirchlinteln seiner Rolle gerecht und zog Tor um Tor davon. „Wir haben unseren Stiefel dann auch runtergespielt. Das war schon sehr gut“, freute sich Aschmies über die zwei Punkte. Seine Mannschaft steht nun punktgleich mit dem TuS Sulingen, der überraschend zu Hause gegen den TV Scheeßel patzte (23:26), auf dem ersten Platz. Die Chancen stehen besser denn je, bestreitet der TSV noch zwei Spiele mehr als der Tabellenzweite.

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