Vegesacks Rudertrainer Peter Dirlam möchte Joos Ehntholt zu großen Erfolgen führen Der West-Achter ist das Nahziel

An diesem Wochenende beginnt die neue Wettkampfsaison für den Vegesacker Ruderverein (VRV). Während Joos Ehntholt dabei in München aussichtsreich ins Rennen geht, so beteiligen sich sieben weitere Ruderer des Klubs an der Bremer Ruderregatta auf dem Werdersee. Mit Peter Dirlam hat der VRV auch einen neuen Trainer. Er löste den langjährigen Coach Steffen Pohl ab.
04.05.2013, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann

An diesem Wochenende beginnt die neue Wettkampfsaison für den Vegesacker Ruderverein (VRV). Während Joos Ehntholt dabei in München aussichtsreich ins Rennen geht, so beteiligen sich sieben weitere Ruderer des Klubs an der Bremer Ruderregatta auf dem Werdersee. Mit Peter Dirlam hat der VRV auch einen neuen Trainer. Er löste den langjährigen Coach Steffen Pohl ab.

Vegesack. Mit großem Optimismus blicken die aktiven Mitglieder des Vegesacker Rudervereins (VRV) in die neue Saison. Mit Joos Ehntholt will der begabteste Ruderer des Vereins an diesem Wochenende auch gleich mal bei der ersten Internationalen Junioren-Regatta des Deutschen Ruderverbandes in München-Oberschleißheim zeigen, dass mit ihm in Zukunft auch in der internationalen Elite zu rechnen sein dürfte. Nicolai Reiners, Hanna Asmussen, Ole Vielstich, Julian Streit, Johann Bruns sowie Johannes und Malte Höweler werden ihre Boote zudem von heute um 9.30 Uhr an auf dem Werdersee in Bremen zu einer ebenfalls sehr großen Regatta zu Wasser lassen.

Trainiert werden die VRV-Ruderer seit neuestem von Peter Dirlam. Er löste den langjährigen Coach Steffen Pohl ab. "Nachdem Steffen nach Hannover gezogen ist, hat mich der Vorstand angesprochen, ob ich Steffens Nachfolger werden möchte", informierte Peter Dirlam. Der 24-Jährige zögerte nicht lange und nahm sich der Aufgabe an. Er möchte die Arbeit von Steffen Pohl in dessen Sinne fortführen. Dirlam kennt die Tätigkeit seines Vorgängers auch sehr gut. Schließlich unterstützte der 24-Jährige diesen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Der gebürtige Gießener gehört dem Verein bereits seit knapp zehn Jahren an. Er ist gerade dabei einige Neulinge zu integrieren. Zu den talentierten Anfängern zähle zum Beispiel Ole Vielstich, der im wesentlichen im Vierer ohne Steuermann anzutreffen sei, aber auch bereits Erfahrungen im Einer sammelte. Auch Hanna Asmussen habe bereits sehr gute Ansätze gezeigt, versicherte Dirlam.

Hanna Asmussen und Beatrice Lüße bilden gerade eine Rudergemeinschaft mit der Ruder-Gesellschaft Hansa Hamburg. Sie fahren mit den Hamburgerinnen in einem Vierer. Asmussen gehört zudem einer Renngemeinschaft mit dem Ruderverein Osterholz-Scharmbeck im Doppelzweier an. Nicolai Reiners fährt mit Jannes Rosig aus dem Bremer Ruder-Club Hansa.

Joos Ehntholt hat mit Steffen Icken aus Oldenburg einen idealen Partner für den Zweier ohne Steuermann gefunden. Beide wurden im vergangenen Jahr gemeinsam Deutsche Jugendmeister im Vierer mit Steuermann. Da die Oldenburger mit Steffen Oldewurtel sogar einen Vollzeit-Trainer angestellt haben, hält sich Ehntholt meistens in Oldenburg auf. "Unsere gemeinsame Zielsetzung ist es, Joos im West-Achter unterzubringen", erklärte Peter Dirlam. Die Ruderregionen in Deutschland seien in West, Ost, Nord und Süd aufgeteilt, ließ der Schiffbauingenieur wissen. Aber auch wenn Bremen eigentlich zur Region Ost gehöre, solle Ehntholt zusammen mit Icken den Achter des Westens verstärken. "Bei Joos soll es im nächsten Jahr in Richtung Europameisterschaften gehen", zeigte Peter Dirlam die Marschroute auf.

Als großes Talent gilt ferner Johannes Höweler, der auch auf dem Werdersee Chancen auf einen Podestplatz im leichten Einer haben sollte. "Ich denke, dass Johannes auch bei den Deutschen Meisterschaften in Köln vom 19. bis zum 22. Juni vorne mitfahren kann", teilte Peter Dirlam mit.

Sein älterer Bruder Malte Höweler kann indes nicht in Köln starten, da er sich dann auf Abiturfahrt befinden wird. Peter Dirlam ruderte in der letztenSaison sogar noch selbst in der Bundesliga. "Mittlerweile bin ich aber nicht mehr so aktiv. Ich mache nur noch ein bis zweimal die Woche etwas im Boot", sagte der VRV-Übungsleiter. Den letzten Feinschliff für die neue Saison erhielten die Vegesacker in einem zehntägigen Trainingslager in Uelzen. "Wir haben uns an die kommenden Belastungen gewöhnt. Ich habe aber auch sehr viel Wert auf die Technik gelegt", so Dirlam.

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