Neuer Springwettbewerb kommt gut an

Derby-Stimmung in Oberneuland

Bremen. Pulvermanns Grab, Bahnschranken oder Holsteiner Wegesprünge: So heißen Hindernisse beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek. Mit Nachbildungen dieser Hindernisse und der Premiere des Grand-Central-Speed-Derbys, einer Zeitspringprüfung Kl.
29.05.2016, 00:00
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Bremen. Pulvermanns Grab, Bahnschranken oder Holsteiner Wegesprünge: So heißen Hindernisse beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek. Mit Nachbildungen dieser Hindernisse und der Premiere des Grand-Central-Speed-Derbys, einer Zeitspringprüfung Kl. S*, sorgte der RC Rosenbusch Oberneuland am Sonnabend auf seiner Anlage für Derby-Flair. Das kam bei Publikum und Reitern gleichermaßen gut an. „Eine tolle Idee“, befand etwa der Derby-erfahrene Hans-Jörn Ottens (RC Stotel), der auf Cash gerade das Zwei-Phasen-Springen Kl. S** gewonnen hatte, fürs anschließende Speed-Derby zu seinem Bedauern aber passen musste. „Dafür habe ich zurzeit leider kein geeignetes Pferd.“

Dass er dennoch über hervorragende Pferde verfügt, hatte Ottens im Zwei-Sterne-Springen bewiesen. Als siebter der insgesamt 75 Starter legte der erfolgreiche Pferdeausbilder aus Loxstedt mit 33,57 Sekunden eine Zeit vor, an der sich alle anderen vergeblich die Zähne ausbissen. Ihm am nächsten kamen noch Nationenpreisreiterin Janne-Friederike Meyer aus Hamburg auf ihrem Derby-Pferd Cellagon Anna (35,53) und Gerd Sosath (Stedinger RuFV Sturmvogel Berne) auf Cadora (35,53).

Das Speed-Derby entwickelte sich zu einem spannenden und rasanten Wettbewerb. Einigen Pferden war die Unsicherheit vor den ungewohnten Hindernissen anzumerken, nicht aber Amicus unter Bernd Rubarth (RFV Sottrum): Der elfjährige Hannoveraner Wallach nahm als einziger alle Sprünge sicher und blieb daher ohne Strafsekunden. Das war am Ende entscheidend, denn an Rubarths 76,32 Sekunden kam der Zweite, Steffen Engfer (Sieversen/78,79) nicht heran, weil er auf Count Dooku wegen eines Fehlers vier Sekunden Aufschlag erhalten hatte. Auch die Starter aus der Oberneulander Gastgeber-Familie Forkert versuchten sich vergeblich an der Bestzeit: Marten auf Calistro (85,22/6.), Esther auf Esperanza (85,82/7.) und Hergen auf Candice (89,75/11.) waren um einiges langsamer.

An diesem Sonntag geht das hochkarätige Turnier ab 15.45 Uhr mit dem Großen Preis von Oberneuland zu Ende. Im S***-Springen mit Stechen werden 10 000 Euro an Prämien verteilt. „Da geht‘s wieder bei Null los“, sagte Hans-Jörn Ottens bestens gelaunt nach seinem Sieg am Sonnabend.

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