Handball-Oberliga Frauen

Derbyzeit zwischen der HSG Hude/Falkenburg und dem TV Neerstedt

Die HSG Hude/Falkenburg ist trotz personeller Probleme gegen den bislang punktlosen TV Neerstedt klar favorisiert.
24.01.2020, 16:36
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Derbyzeit zwischen der HSG Hude/Falkenburg und dem TV Neerstedt
Von Michael Kerzel
Derbyzeit zwischen der HSG Hude/Falkenburg und dem TV Neerstedt

Johanna Stuffel (weiß) und der TV Neerstedt hoffen auf die ersten Punkte der Saison. In das Derby gehen Lisa-Marie Hillmer und die HSG Hude/Falkenburg jedoch als klare Favoritinnen.

INGO MÖLLERS

Hude. Aktuell spricht nicht viel dafür, dass es in der kommenden Saison ein Derby zwischen der HSG Hude/Falkenburg und dem TV Neerstedt in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen geben wird. Das liegt daran, dass die Grün-Weißen bei aktuell 0:26 Punkten am Tabellenende stehen. Allerdings liegt das rettende Ufer noch nicht außer Sichtweite: Die beiden vor dem TVN platzierten Teams, die die Sieben des scheidenden Coaches Maik Haverkamp noch überholen muss, haben vier beziehungsweise sechs Punkte auf dem Konto. „Hoffnung gibt es immer, und wir lassen sie so lange am leben, wie es geht“, sagt Haverkamp. Außerdem sei im Derby immer mehr möglich als in anderen Spiele. „Aber Hude ist klarer Favorit“, verdeutlicht der Trainer.

Am Sonntag (16.30 Uhr in der Halle am Huder Bach) erwartet Neerstedts Trainer eine Wundertüte: „Leistungsträgerinnen fallen bei Hude/Falkenburg teilweise aus. Beim jüngsten Spiel in Oyten stand eine zusammengewürfelte Truppe auf dem Parkett. Wir wissen nicht so genau, was uns erwartet“, blickt er gespannt voraus. Sein Gegenüber Lars Osterloh bestätigt die Personalprobleme. „Mal schauen, wer spielen kann“, orakelt er. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider: Die normalerweise im oberen Drittel rangierende HSG ist aktuell mit 12:14 Punkten nur auf Rang zehn und damit am unteren Ende des Mittelfelds zu finden. Drei Niederlagen am Stück hagelte es zuletzt für die Sieben von Trainer Lars Osterloh. „Rein tabellarisch ist ein Sieg Pflicht, aber Neerstedt hat sich in den letzten Wochen verbessert, aber noch keine Ergebnisse eingefahren. Ich hoffe, das passiert nicht gegen uns. Wir nehmen sie auf keinen Fall auf die leichte Schulter, aber mit 100 Prozent Leistung gehen wir als Sieger vom Platz. Weniger dürfen es aber nicht sein“, blickt Osterloh voraus.

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