Hagen tut sich aber lange schwer Deutlicher Derbysieg

Hagen. Mit 4:1 setzte sich der Favorit FC Hagen/Uthlede im Derby in der Fußball-Landesliga gegen den Tabellenletzten SG Stinstedt durch. Das deutliche Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg, die tapfer kämpfenden Underdogs stellten den Tabellenführer vor große Probleme.
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Von JAN-HENRIK GANTZKOW

Hagen. Mit 4:1 setzte sich der Favorit FC Hagen/Uthlede im Derby in der Fußball-Landesliga gegen den Tabellenletzten SG Stinstedt durch. Das deutliche Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg, die tapfer kämpfenden Underdogs stellten den Tabellenführer vor große Probleme.

„Das Ergebnis ist mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen. Stinstedt hat das gut gemacht und wir haben es eigentlich nie geschafft, richtig Fußball zu spielen. Es war das erwartet schwere Spiel“, erklärte FCH-Coach Max Klimmek nach dem umkämpften Derby vor knapp 600 Zuschauern. Von Beginn an agierten die Gäste aus einer geschlossenen Defensive und warfen sich – angetrieben von zahlreichen lautstarken Fans – in jeden Zweikampf. So raubten sie den Gastgebern vor allem in der ersten Halbzeit den Nerv und gingen in Front: Nach einer Ecke kam der baumlange Malte Wencke frei zum Kopfball und netzte ein.

Die Führung hatte nur fünf Minuten Bestand: Nach einem langen Ball tauchte Michel Klimmek frei vor dem Tor auf, dessen Abschluss lenkte Kjell Karpe zwar noch an den Pfosten, Berendt Knoop setzte aber energisch nach und erzielte den Ausgleich.

Zwar erhöhten die Hagener im zweiten Durchgang den Druck, doch sie liefen dabei immer wieder in gefährliche Konter. So musste Keeper Yannick Becker zweimal in brenzligen Situationen eingreifen. Auf der anderen Seite wechselte Christoph Müller in den Sturm, verfehlte bei einem Freistoß aber knapp die Führung. Besser machte es Michel Klimmek, der nach einer Ablage des eingewechselten Daniel Grimm für die Führung sorgte (69.). Stinstedt blieb gefährlich, doch die Hausherren entwickelten nun mehr Torgefahr. Vor allem über die linke Seite mit den emsigen Kai Diesing und Mirko Franke. Nachdem Knoop und Nils Göcke Kopfballgelegenheiten ausgelassen hatten, sorgte der aufgerückte Innenverteidiger Göcke für die Entscheidung (83.). Nach einem gut parierten Diesing-Hammer erhöhte Joker Andre Stüßel noch auf 4:1 und setzte so den Schlusspunkt unter ein typisches Derby, das von Intensität, Spannung und toller Atmosphäre lebte.

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