HSG Phoenix beendet Negativserie Deutlicher Erfolg beim Schlusslicht

Bassum·Twistringen. Steffen Mundt war erleichtert und sprach von einem „Start-Ziel-Sieg“. Seine Mannschaft, die HSG Phoenix, hat in der Frauen-Landesliga ihren jüngsten Negativtrend mit vier Niederlagen in Folge gestoppt und beim Liga-Schlusslicht SG Bremen-Ost mit 32:24 (14:10) gewonnen.
11.03.2014, 00:00
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Deutlicher Erfolg beim Schlusslicht
Von Jens Hoffmann

Steffen Mundt war erleichtert und sprach von einem „Start-Ziel-Sieg“. Seine Mannschaft, die HSG Phoenix, hat in der Frauen-Landesliga ihren jüngsten Negativtrend mit vier Niederlagen in Folge gestoppt und beim Liga-Schlusslicht SG Bremen-Ost mit 32:24 (14:10) gewonnen.

Von Anfang an ließen die Gäste keinen Zweifel am Erfolg aufkommen, sie führten ständig, und bauten ihren Vorsprung bis zum Schluss kontinuierlich aus. „Wir wussten, worum es geht“, bemerkte Mundt im Anschluss. Die Phoenix-Damen hatten sich mit ihrer Niederlagen-Serie selbst in eine brisante Lage manövriert, der Abstand zum ersten Abstiegsrang betrug nur noch vier Punkte. Jetzt sind es wieder sechs. „Aber es wird bis zum Ende eng bleiben“, wollte Mundt noch keine Entwarnung geben. Immerhin sah er den Sieg als gutes Mittel für „die eigene Moral und das Selbstbewusstsein“ an. „Wir haben gemerkt, dass wir etwas reißen können“, erklärte der HSG-Coach, der gleichwohl von einer „Pflichtaufgabe“ sprach, die sein Team erfüllt habe. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Einstellung seiner Spielerinnen sagte Mundt grundsätzlich zu, was aber nicht bedeutete, dass ihm alles gefallen hätte. „Wir sind zu leichtfertig mit unseren Chancen umgegangen“, monierte er. Zwei verworfene Siebenmeter und etliche vergebene Konter-Gelegenheiten seien einfach zu viel gewesen – besonders im Hinblick auf die kommenden, wohl schwereren Aufgaben. So machte Steffen Mundt den grundsätzlichen Unterschied zwischen beiden Kontrahenten denn auch an einer einzigen Position fest: der der Torfrau. Während bei den Gästen Mareike Landwehr und Kristina Strauß etliche Möglichkeiten vereitelten, unter anderem auch bei Siebenmetern brillierten, hatten die Bremerinnen hier deutlich weniger Qualität zu bieten. „Das war der entscheidende Unterschied“, resümierte Steffen Mundt.

HSG Phoenix: Landwehr, Strauß – Sander (6), Fischer (2), Helms (3), Hanke (2), Berger (11/4), Hedtke (2), Lehmkuhl (4/1), Kunze (2).

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