Judoka des TV Bruchhausen-Vilsen beweisen im Hamme-Pokal in Ritterhude ihre Klasse Deutsch-niederländisches Dauerduell

Ritterhude·Br.-Vilsen. Es herrschte mächtig Betrieb auf den Matten. Zum Judo-Hamme-Pokal in Ritterhude waren über 450 Teilnehmer angereist, um in den verschiedenen Gewichtsklassen den Titel zu erkämpfen. Da es sich um offene, internationale Meisterschaften handelte, waren auch etliche Judoka aus dem Ausland mit von der Partie - darunter auch einige Akteure mit WM-Erfahrung. Und mittendrin waren drei Schützlinge des TV Bruchhausen-Vilsen, die in ihren Altersklassen überaus erfreuliche Leistungen boten.
17.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Deutsch-niederländisches Dauerduell
Von Malte Bürger

Ritterhude·Br.-Vilsen. Es herrschte mächtig Betrieb auf den Matten. Zum Judo-Hamme-Pokal in Ritterhude waren über 450 Teilnehmer angereist, um in den verschiedenen Gewichtsklassen den Titel zu erkämpfen. Da es sich um offene, internationale Meisterschaften handelte, waren auch etliche Judoka aus dem Ausland mit von der Partie - darunter auch einige Akteure mit WM-Erfahrung. Und mittendrin waren drei Schützlinge des TV Bruchhausen-Vilsen, die in ihren Altersklassen überaus erfreuliche Leistungen boten.

Zunächst ging es für Leichtgewicht Helen Aue in der Klasse bis 27 Kilogramm zur Sache. Die Achtjährige marschierte unter den Augen ihrer Trainer Jolyne Terveen und Patrick Schmitz souverän durch die ersten Runden. Nach diesen Erfolgen ging es für das Nachwuchstalent erstmals um den Sprung aufs Treppchen. Gegen ihre niederländische Kontrahentin ging Aue sofort in die Offensive und beendete den Kampf vorzeitig. "Auch das Finale war für Helen ein Kinderspiel", hatte Jolyne Terveen beobachtet. "Auf Grund ihrer hervorragenden Kumi-Kata hatte sie die volle Kontrolle über ihre Gegnerin und ließ ihr nicht den Hauch einer Chance." Die Martfelderin schnappte sich schließlich durch einen technisch sauberen Wurf vorzeitig den Sieg und damit die Goldmedaille.

Teamkollegin Janine Schmitz erwischte ebenfalls einen richtig guten Tag. Dabei musste sie in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm zumeist gegen deutlich größere Gegner antreten. Diesen vermeintlichen Nachteil ließ Schmitz jedoch überhaupt nicht gelten und kämpfte sich mit überzeugenden Darbietungen ebenfalls in die Vorschlussrunde vor.

Entscheidung kurz vor Schluss

Dort bekam sie es allerdings mit einer sehr erfahrenen Judoka aus Schwanewede zu tun. Janine Schmitz ließ sich aber selbst davon nicht beirren und warf ihr Gegenüber Ippon - der Einzug ins Finale war geschafft. Dort wartete auf die Achtjährige dann eine Kämpferin aus Groningen. "Als Janine gegen Ende mit Punkten führte, passte sie allerdings einen Moment lang nicht auf", bedauerte Terveen. "So wurde sie kurz vor Ende des Kampfes noch einmal geworfen." Dieser entscheidende Punkt brachte der Niederländerin schließlich den Titel.

Die zehnjährige Jacqueline Schmitz befindet sich dagegen derzeit auf Abschiedstournee in der U11-Konkurrenz. Mit welchen Fähigkeiten sie bereits ausgestattet ist und was ihre Gegnerinnen in der nächsthöheren Altersklasse erwartet, stellte sie in Ritterhude eindrucksvoll unter Beweis. Nach einigen intensiven Duellen hatte Schmitz schließlich die Endrunde erreicht, wo sie dann allerdings ein wenig die Kraft verließ. Nach einer erneut starken Darbietung musste sie sich mit Rang zwei begnügen.

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