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Deutsche Box-WM: Menzer und Kühne um drei Titel

Hamburg. Ein Box-Abend, zwei WM-Kämpfe, vier Titel: Bei der ersten großen Box-Veranstaltung des Jahres in der Magdeburger Bördelandhalle setzen die Mönchengladbacherin Ina Menzer und der Magdeburger Robert Stieglitz ihre WM-Gürtel aufs Spiel.
08.01.2010, 11:31
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Deutsche Box-WM: Menzer und Kühne um drei Titel

WM-Kampf

dpa

Hamburg. Ein Box-Abend, zwei WM-Kämpfe, vier Titel: Bei der ersten großen Box-Veranstaltung des Jahres in der Magdeburger Bördelandhalle setzen die Mönchengladbacherin Ina Menzer und der Magdeburger Robert Stieglitz ihre WM-Gürtel aufs Spiel.

Menzer verteidigt gegen die Berlinerin Ramona Kühne ihre Federgewichts-Titel nach Version von WBC, WBO und WIBF. «Hinter mir liegt das mieseste Weihnachtsfest meines Lebens. Ich habe durchtrainiert und musste immer aufpassen, was ich esse. Dementsprechend bin ich hochmotiviert», verkündete die 29-jährige Menzer vollmundig.

Die gebürtige Kasachin aus dem Hamburger Universum-Stall hat ihre 25 Profi-Kämpfe ausnahmslos gewonnen. Die gleichaltrige Herausforderin ist in 15 Kämpfen ebenfalls noch unbesiegt und trägt zudem den WIBF-WM-Gürtel im Superfedergewicht, nachdem sie zuvor bereits in zwei anderen Gewichtsklassen Weltmeisterin geworden war. «In der vierten Gewichtsklasse Weltmeisterin werden zu können, ist für mich eine Riesenherausforderung», sagte die Boxerin aus dem Magdeburger SES-Stall. «Ich nehme Ina Menzer sehr ernst. Es wird ein guter Fight, wir sind beide gute Technikerinnen.»

Die deutsche Frauen-WM hat die Männer-WM beim ZDF in die zweite Reihe verdrängt. Lokalmatador Robert Stieglitz will seinen im August vergangenen Jahres errungenen WBO-WM-Gürtel erstmals verteidigen. Der 28 Jahre alte Supermittelgewichtler musste sich dabei nach der krankheitsbedingten Absage von Edison Miranda, der einst den Kiefer von Arthur Abraham zertrümmerte, kurzfristig auf einen neuen Gegner einstellen. Nunmehr heißt sein Rivale Ruben Acosta und kommt aus Argentinien.

Probleme hat der Schützling von Trainer Torsten Schmitz damit nicht. «Der Stil von Miranda und von Acosta soll ähnlich sein», meinte Stieglitz. Der Herausforderer will sich nicht als gern gesehener Gast präsentieren. «Ich denke, das wird ein ganz harter Fight werden. Aber ich bin in sehr guter Verfassung. Diese Chance gibt es nicht ein zweites Mal», meinte der 31 Jahre alte Südamerikaner. (dpa)

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