In der Achimer Gymnasiumhalle wird am Sonntagnachmittag der neue Hallenfußball-Kreismeister ermittelt

Die Entscheidung fällt

Achim. Die Gymnasiumhalle in Achim ist am Sonntag Schauplatz der Endrunde um die 30. Fußball-Hallenmeisterschaft des Kreisverbandes Verden.
30.01.2016, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt
Die Entscheidung fällt

Armin Catovic (rechts) setzte sich mit dem TV Oyten souverän in der Vorrunde durch. Beim Finalturnier geht das Team um TVO-Coach Axel Sammrey als Mitfavorit auf die Hallenkreismeisterschaft ins Rennen.

Björn Hake

Die Gymnasiumhalle in Achim ist am Sonntag Schauplatz der Endrunde um die 30. Fußball-Hallenmeisterschaft des Kreisverbandes Verden. Wer die Nachfolge des amtierenden, aber bereits ausgeschiedenen Titelträgers TSV Bierden antritt, wird gegen 19 Uhr feststehen, wenn das für 18.46 Uhr terminierte Finale beendet ist. Die besten Chancen werden im Vorfeld dem TV Oyten, SV Hönisch und der Mannschaft des TSV Uesen eingeräumt. Das Trio hinterließ in der Vorrunde einen hervorragenden Eindruck.

Der erste Anpfiff ertönt um 14.30 Uhr mit der Partie der Gruppe 6 zwischen dem TV Oyten und der Etelser Landesliga-Reserve. Während Oytens Coach Axel Sammrey seine Mannschaft noch am Sonntagvormittag ein Testspiel gegen den Bezirksligisten MTV Riede austragen lässt (wir berichteten), konzentrieren sich die Schlossparkkicker ganz auf den ersten Fußball-Höhepunkt im Kreisverband. „Wir haben es als einziges Team aus der Kreisklasse nicht einfach, aber wir hoffen, dass uns eine Überraschung gelingt“, sagt Jörg Nienstädt. Etelsens Coach hatte bereits in den vergangenen Jahren immer wieder ein schlagfertiges Team auf die Beine gestellt, welches zuletzt erst im Halbfinale am späteren Sieger Bierden scheiterte. Bis auf Niklas Darr, der nach einer Operation an der Hand ausfällt, kann Nienstädt alle Spieler aufbieten. Weitere Gegner der Etelser sind neben dem TVO die Elf des TSV Fischerhude-Quelkhorn und die Oberliga-Reserve des TB Uphusen. Während sich die Mannschaft von der Wümme gewissenhaft auf das Turnier vorbereitete, will Sven Zavelberg in der Halle die Messlatte nicht zu hoch auflegen. „Für mich ist es wichtig, dass wir uns gut verkaufen. Wenn wir den ein oder anderen Favoriten ärgern, wäre es natürlich schön“, sagt Zavelberg, der vermutlich seinen einzigen Winterneuzugang Salim Kaldirici, der vom TSV Bierden kam, noch nicht im Aufgebot hat.

Aufstieg unter freiem Himmel im Visier

In der Gruppe 7 geht Kreisliga-Spitzenreiter TSV Dörverden ins Rennen. Nils Pohlner hat vor dem Hallenturnier allerdings in erster Linie den Aufstieg und damit die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga im Visier. Dörverdens Spielertrainer verhehlt aber nicht, dass er mit seinem Team nicht ohne Chance in den Nordkreis fährt. „Natürlich ist es wichtig, dass sich keiner meiner Spieler verletzt. Ich weiß aber auch, dass alle darauf brennen, gut abzuschneiden und sicher daher mächtig ins Zeug legen werden“, meint Pohlner, der den Siegerpokal und die große Wanderplakette erstmals nach Dörverden holen möchte.

Der SV Hönisch wurde ebenfalls noch nie Hallenmeister, schied meist in der Vorrunde aus. In dieser Serie ist dem Team aus dem Verdener Vorort allerdings einiges zuzutrauen. Ricardo Seidel hat eine tolle Mannschaft geformt, die nach ihrem Kreisliga-Aufstieg für Furore sorgte und lange Zeit als Tabellenführer überraschte. Auch in der Vorrunde glänzte die Truppe von Seidel. Mit 15 Treffern schoss das Team die meisten Tore und wurde verlustpunktfrei Sieger seiner Vorrundengruppe. „Die Jungs haben richtig Spaß am Fußball. Das sehen wir auch an der sensationellen Trainingsbeteiligung. Alle sind heiß und wollen unbedingt siegen“, sagt Seidel, dessen Schützlinge als Geheimfavorit gehandelt werden.

Gute Chancen werden auch dem TSV Uesen eingeräumt. Das Team von Stefan Blasy setzte sich neben dem TV Oyten in der Vorrunde ohne Gegentreffer durch. Nun wollen die Rot-Weißen nach 1997 und 1998 zum dritten Male den Hallentitel gewinnen. Blasy setzt dabei auf die Spieler, die das Endturnier erreichten. Sie werden wahrscheinlich durch Mirko Duhn, der bekanntlich vom Oberligisten TB Uphusen in der Winterpause kam, noch verstärkt. „Ob Duhn spielt, werden wir kurzfristig entscheiden“, sagt Blasy, der auf seinen zweiten Neuzugang noch verzichten muss. Der aus Etelsen gekommene Lars Cordes hält sich in den USA auf. Auf einen wichtigen Mann muss auch Thedinghausens Trainer Sven Gudegast verzichten. Kai Siol, der in der Winterpause vom Bremen-Ligisten SV Grohn an die Eyter wechselte, hatte gleich beim ersten Training seines neuen Klubs Pech, als er sich einen Bänderriss zuzog. „Er wir noch mindestens vier Wochen fehlen“, teilt Jan Steffens mit. Der Assistent von Gudegast rechnet seinem Team dennoch eine Chance aus. „Für uns heißt der Favorit Oyten. Aber wir haben auch eine gute Mannschaft zusammen und können den Titel holen. Am Ende wird wohl die Tagesform entscheiden“, erinnert sich Steffens an die Vorrunde, in der sein Team im Endspurt die Favoriten Dörverden und Hülsen hinter sich ließ.

SPIELPLAN

Gruppe 6

14.30 Uhr: TV Oyten - TSV Etelsen II

14.46 Uhr: TSV Fischerhude-Qu. - TB Uphusen II

15.34 Uhr: TV Oyten - TSV Fischerhude-Qu.

15.50 Uhr: TB Uphusen II - TSV Etelsen II

16.38 Uhr: TSV Etelsen II - TSV Fischerhude-Qu.

16.54 Uhr: TB Uphusen II - TV Oyten

Gruppe 7

15:02 Uhr: TSV Thedinghausen - TSV Uesen

15.18 Uhr: TSV Dörverden - SV Hönisch

16.06 Uhr: TSV Thedinghausen - TSV Dörverden

16.22 Uhr: SV Hönisch - TSV Uesen

17.10 Uhr: TSV Uesen - TSV Dörverden

17.26 Uhr: SV Hönisch - TSV Thedinghausen

Halbfinale

17.46 Uhr: 1. Gruppe 6 - 2. Gruppe 7

18:06 Uhr: 1. Gruppe 7 - 2. Gruppe 6

Spiel um Platz drei

18.26 Uhr: Verlierer Halbfinale 1 - Verlierer Halbfinale 2

Endspiel

18.46 Uhr: Gewinner Halbfinale 1 - Gewinner Halbfinale 2

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