SG Achim/Baden Die erste Begegnung der Rückrunde steht an

Das erste Spiel des Jahres hat es für die SG Achim/Baden gleich in sich. Der Handball-Oberligist fährt zur HSG Barnstorf/Diepholz.
04.01.2018, 15:04
Lesedauer: 2 Min
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Die erste Begegnung der Rückrunde steht an
Von Florian Cordes

Oberliga Nordsee Männer: Mit zwei Kontrahenten hat sich die SG Achim/Baden in dieser Saison noch nicht gemessen. Die SG ist noch nicht auf den SV Beckdorf und die SG VTB/Altjührden getroffen. Bevor es gegen die beiden Absteiger aus der 3. Liga geht, steht für die Achimer jedoch das erste Spiel der Rückrunde an. Trainer Tobias Naumann fährt mit seinem Ensemble gen Süden. Die SG Achim/Baden muss bei der HSG Barnstorf/Diepholz ran. Wie immer dürfte dies für die Naumann-Sieben eine knifflige Aufgabe werden. „Besonders bei den Barnstorfern ist es immer sehr schwierig. Die gehören auch in dieser Saison wieder zu den besseren Teams“, meint der SG-Coach.

Allerdings treten die Achimer die Reise nicht völlig hoffnungslos an. Der Grund: Im Hinrundenvergleich trotzte die SG der Sieben von Coach Dag Rieken in der Gymnasiumhalle einen Punkt ab. „Dieses Unentschieden hat uns damals sehr viel Aufwind gegeben“, erinnert sich Naumann an das 25:25. „Wenn wir jetzt in Barnstorf wieder einen Punkt holen, nimmt man den fraglos gerne mitnimmt.“ Allerdings müsste bei den Gästen alles passen, um einen Teilerfolg bei der Rieken-Sieben zu feiern. In dieser Saison hat die HSG Barnstorf/Diepholz alle Heimspiele deutlich für sich entschieden.

Besonders auf einen Spieler der Gastgeber gelte es zu achten, warnt Naumann. Der Coach spricht von Kamil Chylinski, der gemeinsam mit Rotenburgs Lukas Misere (beide 97 Treffer) die Torschützenliste der Nordsee-Liga anführt. „Außerdem spielen die Barnstorfer eine offensive, körperbetonte und aggressive Abwehr“, weiß der Achimer Trainer.

Mit einer offensiven Deckung hatte sich die SG zuletzt schwergetan – und zwar im Final-Four des Verbandspokals gegen die SG HC Bremen/Hastedt. Im Halbfinale unterlag Achim mit 18:24. Dieses Erlebnis spiele aber jetzt keine Rolle mehr. „Wir hatten nach dem Pokal ein paar Tage frei, um die Köpfe frei zu bekommen“, berichtet der SG-Trainer. Jetzt gehe es allein darum, in der Liga das Maximale zu erreichen. „Noch ist ja alles sehr eng zusammen“, stellt Tobias Naumann zurecht fest.

Im ersten Spiel des neuen Jahres wird Dennis Summa, der seit einiger Zeit an einer Schulterverletzung laboriert, nicht auflaufen können. Überhaupt sei noch nicht abzusehen, wann der Leistungsträger zurückkehrt. Naumann: „Dennis’ Verletzung könnte sich verschlimmert haben. Wir müssen jetzt den nächsten ärztlichen Befund abwarten.“

Anpfiff: Sonnabend um 19.30 Uhr in Diepholz

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