Der VfR Seebergen/Rautendorf besiegelt mit einem 7:1-Sieg den Abstieg des TSV Meyenburg Die erste Entscheidung ist gefallen

Landkreis Osterholz. Der TSV Meyenburg steht nach einer 1:7-Heimniederlage gegen den VfR Seebergen/Rautendorf als erster Absteiger aus der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz fest.
02.05.2017, 00:00
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. Der TSV Meyenburg steht nach einer 1:7-Heimniederlage gegen den VfR Seebergen/Rautendorf als erster Absteiger aus der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz fest. „Das ist auch das Ergebnis des mangelnden Trainings. So fehlen uns einfach am Ende immer die Körner“, sagte TSV-Coach Sven Janke. Der SV Grün-Weiß Beckedorf musste mit einer 5:6-Schlappe gegen den SV Nordsode einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Björn Stelljes traf dabei viermal für den Gast.

TSV Sankt Jürgen – SV Freißenbüttel 1:7 (0:4): „Fünf Gegentore haben wir mehr oder weniger selbst gemacht“, ärgerte sich TSV-Coach Marco Boxberger. Die Gäste standen dagegen sehr sicher in der Defensive und ließen so kaum Möglichkeiten für den Kontrahenten zu. Mit einem Distanzschuss sorgte Walat Ertem nur noch für den Ehrentreffer. „Bei uns befand sich niemand in Normalform“, kritisierte Boxberger. Freißenbüttels Niclas Busch markierte seine Saisontore 28 bis 30.

FC Worpswede II – TSV Worphausen 0:2 (0:0): „Wir hatten keine richtige Torchance“, bemängelte Worpswedes Trainer Jan Brüning. Ferdinand Berg beförderte die Kugel 17 Minuten vor dem Ende nach einem Eckball von Nils Mehrtens sehenswert direkt aus der Luft aus sieben Metern zum 1:0 in den Winkel. Beim 22-Meter-Schuss von Nico Schulze zum 2:0 patzte Worpswedes Torwart Ivo Kiekhöfer. „Wir haben viel mehr für das Spiel getan und deshalb auch verdient gewonnen“, urteilte TSV-Coach Rolf Seiler.

TSV Neu Sankt Jürgen – TSV Steden 6:1 (3:0): „Unsere beiden schnellen Tore in der Anfangsphase waren der Dosenöffner“, teilte Neu Sankt Jürgens Übungsleiter Enrico Berneking mit. Angreifer Vladimir Winschu gelang mit einer sehenswerten Einzelleistung das 1:0. Eine starke Vorstellung lieferte Christian Brose im defensiven Mittelfeld der Gastgeber ab. Torwart Christian Reisewitz verursachte den Elfmeter, den Stedens Oliver Zimmann für ein wenig Ergebniskosmetik nutzte.

SV Beckedorf – SV Nordsode 5:6 (2:5): „Wir haben die erste Halbzeit total verpennt“, stellte Beckedorfs Spielertrainer Wahe Airapetian fest. Doch dann glichen die Grün-Weißen zum 5:5 aus und waren sogar drauf und dran, die Partie komplett zu drehen. Referee Jürgen Behlau erkannte den vermeintlichen Treffer von Beckedorfs Jannes Langner zum 6:5 per Kopf nicht an, weil der Ball vorher bereits im Aus gewesen sein soll. „Ich möchte dennoch unsere tolle Moral loben“, sagte Airapetian.

TuSG Ritterhude III – TV Axstedt 1:1 (0:0): Beim 1:0 von Dennis Schreck hinterließ TV-Keeper Timo Jacobs nicht den besten Eindruck (47.). Joker Chadi Abdul-Wahed leitete kurz darauf die vermeintliche Vorentscheidung ein. Doch Rüdiger Schock soll bei seinem Treffer im Abseits gestanden haben. „Das war aber kein Abseits“, so TuSG-Coach Norbert Mützel. Im Anschluss an das 1:1 von Daniel Butzke hätte Ike Hanke das Heimteam fast erneut in Führung gebracht, scheiterte aber an der Unterkante der Querlatte.

FC Schwanewede II – SFR Heilshorn 3:4 (3:1): „Wenn man nicht absteigen will, muss man ein 3:1 auch mal halten“, ließ ein enttäuschter Schwaneweder Trainer Stefan Brosig wissen. Der abgefälschte Schuss von Patrick Mahlstedt zum 2:1 wurde als Eigentor von André Hoffmann gewertet. Nach einer schönen Hereingabe von Timo Mosemann erhöhte A-Junior Nick Gudat Sekunden vor der Pause mit seinem ersten Treffer im Herrenbereich auf 3:1. „In der zweiten Halbzeit waren wir schlecht“, erklärte Brosig. FC-Stürmer Marco Lösdau visierte trotzdem noch den Querbalken an (85.).

TSV Meyenburg – VfR Seebergen/Rautendorf 1:7 (0:3): „Wir spielen auch wie ein Absteiger“, räumte Sven Janke ein. Erst als es die Gäste nicht mehr ganz so genau mit der Abwehrarbeit nahmen, durfte Torben Seemann mal aus 16 Metern abziehen. So markierte dieser auch das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 1:6. „Ansonsten hatte VfR-Torhüter Nico Cuber aber wie Felix Wiedwald bei Werders 2:0-Sieg in der Bundesliga gegen Hertha BSC nur bei Rückpässen oder Standardsituationen etwas zu tun“, betonte Janke.

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