Unser Spieler der Woche: Christian Schult von der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst Die ersten Meter gehören ihm

Seckenhausen. Er hat wieder zugeschlagen. Bereits zum zweiten Mal binnen drei Partien war Christian Schult vom Fußball-Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst der Mann des frühen Tores. Gegen Drakenburg schoss er bereits nach nicht einmal 60 Sekunden ein, beim Gastspiel in Rehden ließ er sich jetzt eine Minute länger Zeit. Und in beiden Fällen war sein Treffer ein gutes Omen, die Seckenhauser verließen jeweils als Sieger den Platz. Da Christian Schult aber auch während der restlichen Spielzeit einen blendenden Eindruck hinterließ, ist er unser Spieler der Woche.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Die ersten Meter gehören ihm
Von Malte Bürger

Seckenhausen. Er hat wieder zugeschlagen. Bereits zum zweiten Mal binnen drei Partien war Christian Schult vom Fußball-Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst der Mann des frühen Tores. Gegen Drakenburg schoss er bereits nach nicht einmal 60 Sekunden ein, beim Gastspiel in Rehden ließ er sich jetzt eine Minute länger Zeit. Und in beiden Fällen war sein Treffer ein gutes Omen, die Seckenhauser verließen jeweils als Sieger den Platz. Da Christian Schult aber auch während der restlichen Spielzeit einen blendenden Eindruck hinterließ, ist er unser Spieler der Woche.

Es hagelte mächtig Lob nach dem 5:3-Auswärtserfolg für den 29-Jährigen. 'Für uns ist Christian ein echter Führungsspieler, der durch seine Präsenz, seine Einstellung und seinen Leistungsaufwand vorangeht', schwärmte Trainer Wilco Freund. 'Er ist auf der rechten Seite nicht wegzudenken, und ich möchte ihn für die Mannschaft absolut nicht missen.'

Worte, die auch der Gepriesene erfreut vernimmt. 'Das ist ein tolles Lob, das hört man gern.' Sachlicher kann eine Äußerung kaum ausfallen, doch sie beschreibt den Menschen Christian Schult am besten. Die Trainer Wilco Freund und Torben Budelmann schätzen seine ruhige, besonnene Art - auch wenn es auf dem Platz mal etwas lauter zugeht. Und wenn deutliche Akzente gebraucht werden, lässt der Rechtsaußen eben sportliche Aktionen sprechen.

Tennis als Geheimzutat

Beispielsweise wenn er seinen Turbo zündet und die Linie entlang sprintet - und die meisten seiner Gegenspieler alt aussehen lässt. 'So schnell bin ich eigentlich gar nicht', stapelt der Sportstudent, der in Köln an seinem Diplom bastelt, tief. 'Ich habe nur einen schnellen Antritt und dadurch Vorteile auf den ersten Metern.' Den Grund für diese Qualität sieht der 29-Jährige in seiner zweiten Lieblingssportart: dem Tennis. 'Vor zwei Jahren hatte ich einen Kreuzbandriss, da habe ich, als ich wieder angefangen habe, gemerkt, dass irgendetwas fehlt', erinnert sich Schult. 'Durch das Tennis-Training und die schnellen Bewegungen hat sich das stark verbessert.' Diesen Vorteil nutzt er nun, um den Platz auf- und abzuhecheln. 'Mittlerweile hat es sich bei uns immer mehr eingeschlichen, dass wir über die Außen spielen, nur deshalb kann es überhaupt zu solchen Torszenen für mich kommen', meint Schult. 'Aber der Pass muss eben auch immer stimmen, und das war bei den beiden Toren

jeweils der Fall.'

Dennoch wird der Student auch stets defensiv gefordert, allein weil die angriffslustige Ausrichtung der Seckenhauser stets die ein oder andere Lücke für den Gegner bietet. Dass die Kontrahenten zuletzt ebenfalls häufig jubeln durften, beschert Schult jedoch keinerlei Sorgenfalten. 'Unsere Viererkette funktioniert gut, wir haben im Moment lediglich das Problem, dass auf der Sechserposition mit Sascha Otten und Julian Michel zwei wichtige Leute gefehlt haben und dort viel umgestellt werden musste', meint er. Und solang vorn auch dank des Rechtsaußens immer mindestens ein Tor mehr fällt, können sie in Seckenhausen gut mit diesem Umstand leben.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+