Bassums Handball-Frauen lassen gewohnten Rhythmus vermissen Die falschen Entscheidungen

Bassum. Einen rabenschwarzen Tag haben die Handball-Frauen des Landesligisten TSV Bassum erwischt: Sie unterlagen bei der SG Findorff Bremen deutlich mit 16:26 (8:12). "Heute lief nicht viel zusammen. Es klappte einfach nichts", resümierte Trainer Axel Blume. Dabei kamen seine Schützlinge gut aus den Startlöchern und gingen mit 2:0 in Führung (3.). Auch beim 4:2 und 6:4 (14.) sah es noch gut aus. "Drei dieser vier Gegentreffer waren jedoch Kullerdinger durch die Beine von Stefanie Menke, die zuvor einige Würfe pariert hatte und gut drauf war", erklärte der TSV-Coach. Fortan lief es nicht mehr rund für die Bassumerinnen.
25.01.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von christine leska-ottensmann

Bassum. Einen rabenschwarzen Tag haben die Handball-Frauen des Landesligisten TSV Bassum erwischt: Sie unterlagen bei der SG Findorff Bremen deutlich mit 16:26 (8:12). "Heute lief nicht viel zusammen. Es klappte einfach nichts", resümierte Trainer Axel Blume. Dabei kamen seine Schützlinge gut aus den Startlöchern und gingen mit 2:0 in Führung (3.). Auch beim 4:2 und 6:4 (14.) sah es noch gut aus. "Drei dieser vier Gegentreffer waren jedoch Kullerdinger durch die Beine von Stefanie Menke, die zuvor einige Würfe pariert hatte und gut drauf war", erklärte der TSV-Coach. Fortan lief es nicht mehr rund für die Bassumerinnen.

Das, was sie sonst auszeichnet, blieb dieses Mal auf der Strecke. "Katja Fischer und auch die anderen hatten diverse gute Ideen, aber das Zusammenspiel klappte nicht. Entweder wurden die Pässe zu früh gespielt oder es wurde nicht gelaufen. Oft haben wir die falschen Entscheidungen getroffen und überhastet abgeschlossen", monierte Blume.

Hinzu kam das Wurfpech. Bestes Beispiel: Bei einem Angriff trafen drei verschiedene Bassumerinnen innerhalb weniger Sekunden drei Mal die Latte. Aus den vielen ungenutzten Chancen entstanden logischerweise viele Tempogegenstöße. "Leider hat unsere Rückwärtsbewegung gegen diese kleine, quirlige Mannschaft nicht stattgefunden. Da waren wir zu brav und haben körperlos gespielt", kritisierte Axel Blume.

Aber nicht nur die Bassumerinnen, auch die Schiedsrichter waren nicht richtig auf dem Feld. "Wenn sich eine Spielerin ver-letzt hat, standen sie einfach nur daneben. Die Be-treuer warteten mit ihren Köfferchen dar-auf, die Platte betreten und dorthin eilen zu dürfen. Aber die Schiris waren trantütig und haben vieles nicht gesehen, zum Bei-spiel ein rotwürdiges Foul an Nadine Berger. Dieses Verhalten kann ich nicht nachvollziehen", betonte der TSV-Coach.

Beim Stand von 9:16 (37.) stellte er die Abwehr zwar auf 4:2 auf, doch genützt hat es nichts. "Letztlich haben wir verdient verloren, weil die Findorferinnen schneller und aggressiver waren und uns mit dieser Einstellung den Schneid abgekauft haben. Das muss man neidlos anerkennen", resümierte Axel Blume.

TSV Bassum: Menke, Landwehr - Hilbig (2), Sprick, Fischer, Hoffmann, Witt (2), Matschinsky, Herlein, Paesler (2), Berger (10/4).

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