Dritte Garnitur des TSV Heiligenrode und der TSV Cornau dominieren bislang die Tischtennis-Kreisliga der Damen Die Favoriten setzen sich frühzeitig ab

Landkreis Diepholz. In der Tischtennis Kreisliga der Damen zeichnet sich bereits jetzt ab, wohin die Reise für die einzelnen Mannschaften gehen wird. Denn knapp fünf Wochen nach Beginn der Saison glänzen nur noch der TSV Heiligenrode III und der TSV Cornau, die beiden Bezirksklassen-Absteiger, mit einer weißen Weste. Wer letztlich die Nase vorn haben wird, stellt sich allerdings erst am letztmöglichen Spieltermin heraus, den sich die Teams dramaturgisch extrem günstig für ihr Direktduell reserviert haben.
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Von Inge Schmidt-Grabia

Landkreis Diepholz. In der Tischtennis Kreisliga der Damen zeichnet sich bereits jetzt ab, wohin die Reise für die einzelnen Mannschaften gehen wird. Denn knapp fünf Wochen nach Beginn der Saison glänzen nur noch der TSV Heiligenrode III und der TSV Cornau, die beiden Bezirksklassen-Absteiger, mit einer weißen Weste. Wer letztlich die Nase vorn haben wird, stellt sich allerdings erst am letztmöglichen Spieltermin heraus, den sich die Teams dramaturgisch extrem günstig für ihr Direktduell reserviert haben.

Die Heiligenroder Favoriten hatten sich nach einem kleinen Aufgalopp gegen den TSV Bassum II (8:1) mit den aussichtsreichsten Verfolgern TSV Schwarme (8:4) und TuS Syke verabredet. Obwohl die ganz heißen Favoriten beim Vorjahreszweiten Syke mit Ersatz aufliefen - Spitzenspielerin Elke Cordes stand nicht zur Verfügung -, zogen sich Sonja Hehnel, Elke Einemann, Christiane Pelka und Ersatzfrau Edda Klusmeyer mit einem 8:6 aus der Affäre. Der nächste harte Brocken wird schon in der übernächsten Woche mit dem TSV Martfeld II erwartet. Danach geht es für die Kreisliga-Asse hauptsächlich um den Spass an der Bewegung.

Beim Vizemeister TuS Syke sind sportliche Ambitionen im Moment kein Thema, denn Anja Beckmann laboriert als Aushängeschild an einer hartnäckigen Ellenbogenverletzung. Und Imke Lehmkuhl ist beruflich derart eingespannt, dass der Sport etwas zurückstehen muss.

Wesentlich Neues gibt es bei den Mannschaften drei bis fünf der Vorsaison nicht zu vermelden. Unverändert treten die Teams aus der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen an. Auch die Martfelderinnen haben nicht unbedingt den Drang nach oben, denn sie können sich zum Hinrunden-Ende aus beruflichen Gründen wieder wenig auf Heike Mesenbring stützen.

Etwas anders präsentiert sich in dieser Gruppe das Team des TSV Bassum II. Als notorische Spätstarter bekannt, wirft die Bassumerinnen der derzeitige achte Platz nicht aus der Bahn, denn sie rechnen wieder mit einem Aufwärtstrend. Allerdings müssen sie diese Saison komplett ohne Erika Abelt planen, die sich eine Tischtennis-Pause verordnet hat. So tritt Tanja Hackemann an Position vier an, die ihre Aufgabe mit einer Bilanz von 5:4 bislang positiv meisterte. Weil hinter Heidi Lösking alle anderen Mitspielerinnen aufrücken müssen, erwartet das Quartett eine heiße Saison. Die Bassumerinnen haben jedoch inzwischen Heiligenrode, Cornau und Martfeld abgehakt, und können durch das Restprogramm durchaus noch ihren erhofften Platz im zweiten Tabellendrittel erreichen.

Für den einzigen Aufsteiger, den TuS Sudwalde II, hält diese Saison in der Kreisliga sehr wahrscheinlich wieder nur Erfahrungen, aber keinen Klassenerhalt bereit. Und auch die Erste des TuS muss sich mächtig strecken, um von den Abstiegsplätzen wegzukommen. Sollte die Nummer zwei Ute Stubbemann zu häufig aus beruflichen Gründen fehlen, wird die Saison für diese Crew schwer. Lobenswert ist allerdings die Tatsache, dass die erste Garnitur mit Saskia-Agnes Haering und Charlotte Jordanland zwei jugendliche Nachwuchskräfte berufen hat.

Weg vom Abstiegsstrudel wollen die Damen des TuS Syke II und TTC Erichshof III allemal. Beim TuS agieren mit Jacqueline Wolf und Quiping Jia-Sänger zwei excellente Kreisligaspielerinnen im oberen Paarkreuz, sodass man sie eigentlich lieber in der ersten Garnitur mitspielen sehen möchte. Diesem Team fehlt eigentlich nur eine gute Nummer drei, um in der Liga bestehen zu können. Im Direktvergleich mit dem ärgsten Konkurrenten aus Erichshof hielten die beiden Syker Damen das Ergebnis mit ihren Siegen ausgeglichen, von unten wurde allerdings nichts beigesteuert.

Der Papierform nach wären die Chancen auf einen Rang vor den Abstiegsplätzen für die Erichshoferinnen wahrscheinlicher, denn sie bieten mit ihrem Neuzugang Kerstin Twachtmann eine handfeste Nummer eins auf. Und Eva Siede, Friedel Wegner und Jessica Brahms werden alles Mögliche beitragen, um den Klassenerhalt zu schaffen. 'Wir pfeifen jetzt alle aus dem letzten Loch. Aber unsere Jessica hat sich prima entwickelt - immerhin hat sie in den beiden letzten Spielen gegen Syke und Martfeld jeweils zwei Siege beigesteuert', sieht Eva Siede nach Überwindung der in Weyhe grassierenden Grippewelle genug sportliches Potenzial zum Klassenerhalt.

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