Hallenfußball-Kreismeisterschaften: Während TSV Ottersberg II seiner Favoritenrolle gerecht wird, scheitert Hülsen Die Finalteilnehmer sind gefunden

Die ersten Entscheidungen sind gefallen. Am gestrigen Sonntag stand die Vorrunde der Hallenfußball-Kreismeisterschaften an. Gespielt wurde in der Achimer Gymnasiumhalle und der Aller-Weser-Halle in Verden. Dabei bestach vor allem der TSV Ottersberg II.
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Von Andreas Ballscheidt

Die ersten Entscheidungen sind gefallen. Am gestrigen Sonntag stand die Vorrunde der Hallenfußball-Kreismeisterschaften an. Gespielt wurde in der Achimer Gymnasiumhalle und der Aller-Weser-Halle in Verden. Dabei bestach vor allem der TSV Ottersberg II.

Der SVV Hülsen hat den Sprung in die Endrunde um die Fußball-Hallenmeisterschaft des Kreises Verden verpasst. Die Elf von Cord Clausen wurde in ihrer Gruppe Zweiter hinter Uesen. Unter den besten acht Teams ist in der Achimer Gymnasiumhalle am 25. Januar Kreisliga-Tabellenführer TSV Ottersberg II, der in seiner Staffel nichts anbrennen ließ. Dabei sind auch Etelsen II und der TSV Achim.

„Es lief prima für unsere Mannschaft“, strahlte Fischerhudes Betreuer Thomas Cordes. Sein Team hatte in der Achimer Gymnasiumhalle eine starke Leistung gezeigt und nach vier Siegen in vier Spielen Platz eins in der Gruppe 2 in der Tasche. In der entscheidenden Partie gegen Otterstedt schoss Henning Wichmann den Treffer zum 1:0-Sieg. „Fischerhude war das eine Tor besser als wir. Aber mein Team verkaufte sich gut und wurde zurecht Zweiter“, freute sich Jörg Falldorf. Otterstedts Coach musste bis zum Abpfiff der letzten Partie um den Einzug in die Finalrunde bangen. Denn auch Riedes Reserve verkaufte sich gut und wäre bei einem Erfolg ins Finalturnier gezogen. Aber nach einer Niederlage gegen Otterstedt blieb für den MTV nur Rang drei. Wie schon erwartet, hatte Bassen II nicht viel zu bestellen. Die von Thomas Grehn betreuten Dauelser wurden in Gruppe 2 ohne Punkt Letzter. „Wir haben nicht gut gespielt und hatten auch noch Pech, weil sich unser Keeper Patrick Disselbach verletzte“, sagte Grehn.

Die beiden Kreisligisten TV Oyten und TB Uphusen II spielten in Gruppe 1 keine Rolle. Sie kamen auf die letzten Ränge. Einen starken Auftritt hatte die Reserve des 1. FC Rot-Weiß Achim, die ihre ersten Partien gegen Oyten (2:0) und TB Uphusen II (1:0) gewann. Der Bezirksliga-Reserve ging aber die Luft aus, als sie dem TSV Achim in einem emotionsgeladenen Derby 0:1 unterlag. So wurde RW hinter Achim und Gruppensieger TSV Etelsen II Dritter. Achims Coach Rüdiger Hilbers freute sich über das Weiterkommen. „Nach der Niederlage gegen Etelsen lief es prima bei uns und wir haben uns verdient durchgesetzt.“ Auch Etelsens Trainer Jörg Nienstädt zeigte sich zufrieden. „In der letzten Partie gegen Oyten war bei uns die Luft raus. Zuvor hatte mein Team eine starke Leistung gezeigt.“ Den Grundstein zum Gruppensieg legte Etelsen im Auftaktspiel gegen Achim, als Eugen Deschner und Paul Barth mit ihren Treffern den 2:0-Sieg sicherten.

Am Vormittag dominierten in der Aller-Weser-Halle die Kreisligisten Bierden (Gruppe 5) und Uesen (Gruppe 6) das Geschehen. Lediglich gegen die Roten Teufel aus Brunsbrock reichte es für Bierden nicht zu einem Sieg. Die Partie endete 1:1. Gegen Blender gewannen die Blauen 3:1 und im abschließenden Spiel sogar mit 4:0 gegen den Verdener Türksport. „Meine Elf hat sich gut verkauft. Leider war Bierden torgefährlicher als wir, sodass nur Rang zwei blieb“, sagte Michael Waagemann.

Im Gegensatz zu den Gruppen in Achim kamen in Verden nur die Gruppensieger weiter. Blenders Interimscoach Waagemann feierte bei seinem Ausstand ein 2:1 gegen Brunsbrock. „Der Verein hat einen Nachfolger für den zu Saisonbeginn zurückgetretenen Coach Sven Hindemith gefunden. Er soll in Kürze vorgestellt werden“, so Waagemann, der wieder als Co-Trainer in Blender arbeiten will.

Favorit SVV Hülsen kam in Gruppe 6 nur auf Rang zwei. Dabei hatte die Elf von Cord Clausen den Sieg in seiner Staffel schon dicht vor Augen, denn in der entscheidenden Partie führte der SVV gegen Uesen 1:0 und wäre Erster gewesen, wenn ihm nicht ein Eigentor nach einem Heber von Bastian Aucamp zum 1:1 unterlaufen wäre. „Wir wollten uns gut verkaufen. Das ist gelungen“, so Nils Kutsch, der bei den Uesenern im Tor stand und auch als Coach fungierte.

Mit der tadellosen Bilanz von 7:0 Toren und neun Punkten setzte sich Lohberg in der Staffel 3, in der ausnahmslos unterklassige Teams vertreten waren, vor den FSV Langwedel-Völkersen II. Das Tor zum Gruppensieg gegen den FSV gelang Jannik Frede nach feiner Einzelleistung. Hendrik Dreyer, der für Trainer Frank Walter an der Lohberger Seitenlinie stand, sagte: „Wir haben eine solide Leistung gezeigt.“

Als letztes Team zog gestern Kreisliga-Tabellenführer TSV Ottersberg II als Sieger der Gruppe 4 in die Endrunde ein. Die Mannschaft von Abdu Nasraoglu traf auf drei defensiv eingestellte Teams, die sie jeweils nur knapp bezwang. Hinter der Mannschaft von der Wümme kam der TSV Thedinghausen, der mit einem 4:0-Sieg gegen Baden einen tollen Start erwischte, aber gegen Ottersberg (0:1) und auch Posthausen (0:1) jeweils verlor, auf Platz zwei vor dem TSV Posthausen und SV Baden.

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