HSG Stuhr - SVGO Bremen 30:22 Die Früchte harter Wochen

Eine Partie, wie sie Sven Engelmann als Trainer der HSG Stuhr gerne sieht: Mit 30:22 fertigt der Handball-Landesligist den SVGO Bremen ab und lässt von Beginn an keine Zweifel aufkommen.
27.11.2017, 18:10
Lesedauer: 2 Min
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Von Niklas Golitschek

Stuhr. Die Kritik, die harten Trainingseinheiten – sie haben bei den Handballern der HSG Stuhr offenbar gefruchtet. Den SVGO Bremen schlug der Landesligist mit 30:22 (16:9) und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit elf Toren, davon sieben per Siebenmeter, war Tim Seltmann Stuhrs erfolgreichster Schütze. Sebastian Beckmann folgte mit fünf Toren. Auf der Gegenseite war Felix Fuchs mit vier Treffern, davon zwei per Siebenmeter, der erfolgreichste Bremer Schütze. Einen großen Anteil am Sieg sprach HSG-Trainer Sven Engelmann auch seinem wieder einsatzbereiten Torhüter Ashkan Sadeghi zu: 20 Paraden zählte Engelmann, der seinen Stammkeeper über die kompletten 60 Minuten zwischen den Pfosten ließ.

„Das war genau das, was ich sehen möchte“, lobte Engelmann den Auftritt seiner Sieben. „Über die gesamten 60 Minuten haben alle Kampfgeist gezeigt.“ Bis zum Abpfiff sah er eine Mannschaft, die mit Zug und Konzentration auf das gegnerische Tor spielte. Zum Spieler des Tages krönte der Coach dabei Florian Peters, der klug Angriffe einleitete und mehrere Siebenmeter herausholte. „Das war toll anzusehen. Er hat abgerufen, was er kann und sich voll reingehängt“, lobte der Coach. In der Defensive zeigten zudem Sven Knief und Stefan Schröder eine gute Abstimmung und bekamen so den SVGO-Torjäger Steven Hinrichs schnell in den Griff. Auf lediglich drei Treffer kam er bis zum Ende der Begegnung.

Die Gastgeber kamen bereits hervorragend aus den Startlöchern und legten durch Christoph Schneider das 5:1 vor (6.). „Wir haben von Beginn an dominiert. Der SVGO konnte nicht verkürzen, weil wir solide gestanden sind“, stellte Engelmann zufrieden fest. So geriet die Führung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, nicht mal ins Wanken. Bereits zur Halbzeit betrug der Vorsprung mit 16:9 komfortable sieben Tore.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs folgte ein kleiner Durchhänger. „Die Wurfbilder haben nicht gestimmt“, analysierte Sven Engelmann die Fehlwürfe. Angesichts der klaren Führung fielen diese kleinen Patzer jedoch kaum ins Gewicht, und der Übungsleiter wollte sich daran auch nicht weiter aufhängen. Viel mehr freute er sich, dass er mit Tim Seltmann, Tim Kieselhorst und Stefan Pfüller drei Goalgetter einsetzen und den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft damit wieder anheizen konnte. Sie alle trugen ihren Teil zum Sieg bei und belebten das Stuhrer Spiel. „Das möchte ich an jedem Spieltag sehen“, kommentierte Engelmann das positive Ergebnis.

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