Gelungene Heiligenfelder Hinrunde Die Gewinner der Weihnachtsfeier

Heiligenfelde. Nicht nur auf dem Fußballplatz macht Kreisligist SV Heiligenfelde momentan eine gute Figur. Mit ihrer 80er-Jahre-Performance eines Medleys der Kultbands Queen und Village People gewann die erste Herren des SVH vor 280 Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus den vereinsinternen, legendären Wettbewerb auf der Weihnachtsfeier. Ein weiteres Indiz für die gute Stimmung und den tollen Zusammenhalt innerhalb der Elf. Gepaart mit fußballerischem Talent waren diese ausschlaggebend für einen nahezu optimalen Verlauf der Hinserie, der die Heiligenfelder auf Rang drei überwintern lässt.
04.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Sven Hermann

Heiligenfelde. Nicht nur auf dem Fußballplatz macht Kreisligist SV Heiligenfelde momentan eine gute Figur. Mit ihrer 80er-Jahre-Performance eines Medleys der Kultbands Queen und Village People gewann die erste Herren des SVH vor 280 Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus den vereinsinternen, legendären Wettbewerb auf der Weihnachtsfeier. Ein weiteres Indiz für die gute Stimmung und den tollen Zusammenhalt innerhalb der Elf. Gepaart mit fußballerischem Talent waren diese ausschlaggebend für einen nahezu optimalen Verlauf der Hinserie, der die Heiligenfelder auf Rang drei überwintern lässt.

Dabei führte der SVH vorher sogar wochenlang die Tabelle an. Ein Leistungstief zum Ende der Hinrunde, das dem Team drei Niederlagen am Stück bescherte, bedeutete den Sturz auf einen Nichtaufstiegsplatz. Für Trainer Frank Fischer, der vor der Saison vom Bezirksligisten TSV Bassum kam, ist das allerdings kein Beinbruch. "Beim unglücklichen 2:3 in Mörsen, der ersten von drei aufeinanderfolgenden Pleiten, verletzte sich unser Mittelfeldspieler Björn Isensee schwer am Knie. Björn ist bei uns der Verbindungsmann zwischen Defensive und Offensive. Einen wichtigen Akteur wie ihn können wir einfach nicht ersetzen", nennt Fischer einen der Gründe für die jüngsten Niederlagen. Anschließend fielen auch noch die Leistungsträger Roman Obst und Michael Götzinger aus.

"Wir haben einfach einen zu engen Kader. Daher ist die bisherige Platzierung im Rahmen dessen, was machbar ist", analysiert Fischer die erfolgreiche Runde. Wenigstens kann der Coach zum Start der Rückrunde wieder auf die drei zuletzt angeschlagenen Spieler zurückgreifen. Und er darf sich über einen Rückkehrer freuen: Mittelfeldspieler Eric Stöver kehrt im März von seinem beruflich bedingten, halbjährigen Aufenthalt in den USA zurück. So wird er den Heiligenfeldern in den beiden schweren Auftaktpartien beim Spitzenreiter SV Bruchhausen-Vilsen und gegen den Ligazweiten TV Stuhr allerdings noch fehlen. "Erics Rückkehr wird uns wieder einen Schritt nach vorne bringen", ist Fischer von seinem Routinier überzeugt.

Freuen darf er sich zudem auf Stefan Diers, der nach seiner langwierigen Knöchelverletzung ebenfalls wieder zur Verfügung stehen wird und eine weitere Alternative für die Viererkette darstellt. Die ist laut Fischer mit den beiden Innenverteidigern Frank Janshen und Timo Spannhake und auf den Außenpositionen mit Roman Obst (rechts) und Torben Schmidt (links) ohnehin schon gut besetzt. "Vor allem Torben, der im Sommer aus der Jugend kam, hat mich mit seinen konstanten Leistungen überrascht", bilanziert Fischer. "Mit Christian Gerlach verfüge ich zudem über einen der stärksten Schlussmänner der Liga", lobt er seine Nummer eins.

Gerrit Bolte und Florian Jamer sind Garanten für Tore. Auf Rene Rohlfs, der immer noch an seiner Kreuzbandverletzung laboriert, wird Fischer dagegen verzichten müssen. Beeindruckt hat den Trainer darüber hinaus die Fairness seines Teams, die es bereits in der Saison zuvor ausgezeichnet hatte: "Nur 17 Gelbe Karte in 16 Partien sprechen eine deutliche Sprache."

Mit 29 Punkten aus 16 Spielen ist der Coach mehr als zufrieden. "Wir haben keine Abstiegssorgen mehr", schmunzelt Fischer, der in seinem ersten halben Jahr in Heiligenfelde viel bewegt hat. "Kein Wunder, ich fühle mich hier pudelwohl. Meine Frau und ich sind toll aufgenommen worden. Wir fühlen uns hier zu Hause."

Tabellenführer SV Bruchhausen-Vilsen wird sich laut Fischer aufgrund der vorhandenen Routine durchsetzen und aufsteigen. Dahinter erwartet der SVH-Trainer ein packendes Rennen um Platz zwei. Vielleicht haben seine Mannen am Ende nach dem Sieg bei der Weihnachtsfeier einen weiteren Grund zur Freude . . .

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+