Alexander Traut vom LC Hansa Stuhr holt Gesamtsieg in der kleinen Winterlauf-Serie / Oliver Sebrantke wird Zweiter in der großen

Die Gunst der Stunde genutzt

Stuhr. Beim Finale der 34. Winterlaufserie in Bremen nutzte Alexander Traut (LC Hansa Stuhr) die Gunst der Stunde.
06.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christiane Golenia

Beim Finale der 34. Winterlaufserie in Bremen nutzte Alexander Traut (LC Hansa Stuhr) die Gunst der Stunde. In Abwesenheit des in der Zwischenwertung führenden Italieners Vincenzo di Basilio holte sich der Stuhrer den Gesamtsieg in der „Kleinen Serie“. Vereinskamerad Oliver Sebrantke wurde in der Wertung zur „Großen Serie“ Zweiter.

Im Grunde genommen sei die dreiteilige Laufveranstaltung im Bremer Bürgerpark ja nur als Trainingsserie gedacht, erklärte Organisator Utz Bertschy vom Marathonclub Bremen auf Nachfrage. Dennoch hat Bertschy der Serie, wie auch dem unter seiner Regie durchgeführten Bremen-Marathon, längst einen Eventcharakter verliehen und damit offenbar den Erwartungen der Läufer entsprochen. Schließlich ging auch in diesem Jahr ein starkes Feld von rund 1000 Aktiven an den Start. Während im Rahmen der Kleinen Serie drei Rennen über zehn Kilometer zu absolvieren waren, ging es in der Großen Serie über zehn, 15 und 20 Kilometer. Dabei lässt die Ausschreibung allen Startern die Möglichkeit offen, im dritten Rennen durch Absolvieren eines Zehn-Kilometer-Laufs in die Wertung zur Kleinen Serie einzugehen.

Im Vorjahr konnte Oliver Sebrantke durch diese Sonderregelung den Gesamtsieg in der Kleinen Serie feiern. Der wäre ihm auch in diesem Jahr gelungen, hätte er seinen 20-Kilometer-Lauf vorzeitig abgebrochen. Der Stuhrer entschied sich jedoch für ein erneutes Duell mit Klaus Eickel (Team Runners Point). Eickel setzte sich im Endspurt in 1:11:56 Stunden gegen Sebrantke (1:12:07) durch und gewann damit mit rund zwei Minuten Vorsprung zugleich die Serienwertung.

Gute Zeiten gab es in diesem Rennen durch etliche weitere Läufer aus dem Kreisgebiet. Thorsten Glatthor (Martfeld) brachten 1:22:20 Stunden den 14. Platz in der Serienwertung ein. Andreas Janßen (LC Hansa Stuhr, 1:25:24) landete auf Gesamtrang 22. Bei den Frauen holte sich Vereinskollegin Birgit Niemann-Scheffel mit ihrer Zeit von 1:30:34 Stunden den Einzel- und Gesamtsieg in ihrer Altersklasse W50. Nicole Roskosch (SC Weyhe) gewann in 1:35:08 Stunden die W20-Wertung.

Alexander Traut hatte den Gesamtsieg in der Kleinen Serie nach dem unglücklichen zweiten Lauf auf Glatteis und mit schlechtem Schuhwerk eigentlich schon abgeschrieben. Durch das Fehlen von di Basilio hatte der 25-Jährige jedoch unerwartet freie Bahn. In 35:51 Minuten gewann er überlegen das letzte Zehn-Kilometer-Rennen und damit zugleich die Serienwertung.

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