Fußball-Bezirksliga Die Hinrunden-Form ist weg

Der VfL Wildeshausen gewinnt auch sein zweites Heimspiel nach der Winterpause nicht. Trainer Marcel Bragula sieht viele Probleme bei seiner Elf.
25.03.2018, 19:06
Lesedauer: 2 Min
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Von Nico Nadig

Wildeshausen. Der VfL Wildeshausen hat auch sein zweites Heimspiel des Jahres in der Fußball-Bezirksliga nicht gewonnen: Gegen den abstiegsbedrohten SV Eintracht Wiefelstede kam er nicht über ein 2:2 (1:0)-Unentschieden hinaus. "Das Ergebnis passt zu unserer aktuellen Situation. Defensiv stehen wir nicht stabil. Wir machen individuelle Fehler. Offensiv sind wir nicht variabel genug und bewegen uns einfach zu wenig. In dieser Verfassung sind wir nicht in der Lage, solche Gegner zu bezwingen", sagte VfL-Coach Marcel Bragula.

In der Tabelle rutscht der VfL daher erst mal vom zweiten auf den dritten Platz. Allerdings haben sowohl Spitzenreiter SV Brake als auch Verfolger VfB Oldenburg II vier Partien mehr absolviert als die Mannschaft von Bragula. Die Tabelle und Ergebnisse anderer Teams interessieren ihn offenbar ohnehin nicht. "Wir schauen nur auf uns selbst. Zurzeit sind wir von der Landesliga soweit entfernt wie der Hamburger SV von der Champions-League", meinte der VfL-Coach.

Seine Mannschaft ist noch weit von der Hinrunden-Form entfernt, gegen die Eintracht wurde das mehr als deutlich. Nichtsdestotrotz erwischten die Gastgeber einen Traumstart: Nach Vorlage von Andreas Kari drückte Neuzugang Jannis Oberbörsch den Ball bereits in der dritten Minute zur Wildeshauser Führung über die Linie. Auch in der Folge erarbeiteten sich die Krandelkicker Chancen, wenngleich der Platz ein flüssiges Kombinationsspiel verhinderte. Die Gäste drangen nur selten bis zum VfL-Strafraum vor, meistens versuchten sie es aus der Distanz – die Präzision fehlte jedoch. Und so ging es mit einer knappen Führung für die Hausherren in die Pause.

In Durchgang zwei wurde 2:0 von VfL-Akteur Thorben Schütte nach einem Offensivfoul zurückgepfiffen (60.), stattdessen erzielten die Gäste durch Timon Sylvester den Ausgleich (68.). Im Anschluss kamen die Krandelkicker zu zwei guten Möglichkeiten, doch erste die dritte nutzte Schütte zur erneuten Führung (75.). Im gegnerischen Strafraum ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen und schoss den Ball ins lange Eck. Wenig später wäre nach einem Querpass von Kevin Karli auf Michael Eberle fast die Entscheidung gefallen, doch Wiefelstede klärte im allerletzten Moment und hielt sich damit im Spiel (83.).

Und tatsächlich bejubelten die Gäste nur fünf Minuten später den Ausgleichstreffer: Nach einer Ecke parierte VfL-Torhüter Sebastian Pundsack den ersten Schuss noch, beim zweiten von Christoph Oltmanns war er dann jedoch chancenlos.

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