Handball-Oberligist TSV Morsum "Die Luft wird stickiger"

Morsum. Die HSG Hude/Falkenburg war für den TSV Morsum eine Nummer zu groß. In heimischer Halle verloren die Oberliga-Handballerinnen aus der Samtgemeinde Thedinghausen recht deutlich gegen die Gäste.
03.02.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Florian Cordes

Die HSG Hude/Falkenburg war für den TSV Morsum eine Nummer zu groß. In heimischer Halle verloren die Oberliga-Handballerinnen aus der Samtgemeinde Thedinghausen recht deutlich gegen die Gäste aus dem Landkreis Oldenburg. Am Ende der Partie stand ein 28:20 (13:7) für den Tabellenzweiten aus Hude.

„Langsam wird die Luft für uns im Tabellenkeller stickiger“, sagte Martin Eschkötter, Trainer der Oberliga-Frauen des TSV Morsum. Ursache seiner Aussage war die gestrige 20:28 (7:13)-Heimpleite gegen das Topteam HSG Hude/Falkenburg. Den größten Unterschied zwischen den beiden Handballteams hatte Eschkötter vor allem in der Dynamik und der Aggressivität ausgemacht. „In diesen Bereichen war Hude einfach besser als wir“, meinte der Morsumer Coach.

Besonders die frühere Oytenerin Mareike Zetzmann stellte die TSV-Deckung immer wieder vor Probleme. „Die Tempogegenstöße von Hude konnten wir gut unterbinden, im gebundenen Spiel hatten wir jedoch große Probleme“, erklärte Eschkötter. Der Übungsleiter reagierte nach 20 Minuten und ließ Zetzmann fortan kurz decken. Dennoch erzielte die Rückraumspielerin insgesamt acht Tore. Hinzu kam noch, dass die HSG viel über die Kreisläuferin spielte. Oft kamen einfache Bodenpässe am Kreis an. „Da waren wir nicht schnell genug“, hatte Eschkötter erkannt. Außerdem musste Feldspielerin Edda Gohl zum wiederholten Male ins Tor, da Keeperin Lena Hahn kurzfristig ausfiel.

Gut aus der Pause gekommen

Auch im Angriff lief bei den Gastgeberinnen nicht alles rund. Laut Eschkötter vergaben die Morsumerinnen häufig klare Chancen, sodass sie in den ersten 30 Minuten lediglich sieben Treffer erzielten. „Das ist natürlich überhaupt nicht optimal, wenn man sich das heutige Niveau in der Oberliga anschaut“, sagte der TSV-Coach. Nach der Pause fanden die Gastgeberinnen jedoch viel besser in die Partie: Mit drei Toren in Folge kam das Team auf 10:13 heran, auch beim Stand von 12:15 schien eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten im Bereich des Möglichen. Doch es sollte nichts mit einem Sieg werden. Die HSG Hude/Falkenburg baute die Führung auf 18:12 (43.). Davon erholte sich die Eschkötter-Sieben nicht mehr, sodass es doch die erwartete Niederlage gab.

Der Trainer wollte mit seiner Mannschaft aber nicht allzu hart ins Gericht gehen. Zwar haben seine Spielerinnen vorne zu unkonzentriert abgeschlossen, doch aufopferungsvoll gekämpft. „Leider haben sich die Mädels zu selten für ihren Einsatz belohnt“, bedauerte Eschkötter. „Dass sie nicht aufgesteckt haben, ist etwas positives. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen Vechta war ein Aufwärtstrend zu erkennen. Aber dafür bekommt man keine Punkte.“ Weitere Zähler müssen aber langsam wieder her, will sich der TSV Morsum aus der Abstiegszone verabschieden. Das dürfte im nächsten Spiel jedoch erneut nicht einfacher werden: In zwei Wochen tritt die Eschkötter-Sieben beim Rangdritten ATSV Habenhausen an. Daher gilt die Aufmerksamkeit Eschkötters besonders dem übernächsten Spiel. In diesem geht es für den TSV gegen GW Mühlen – ein Team, das ebenfalls gegen den Abstieg kämpft. „Diese Begegnung wird ein echtes Vier-Punkte-Spiel für uns“, ist sich Martin Eschkötter sicher.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+