Sykes Wasserballer gehen 5:16 unter Die nächste derbe Klatsche

Syke. Eigentlich sollte sich ein ähnliches Szenario wie unlängst gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga Hannover, White Sharks, nicht wiederholen. Damals verloren die Wasserballer des TuS Syke mit 1:16, jetzt, in der Heimpartie gegen den Zweitplatzierten Waspo Hannover IV, kassierten die Syker erneut 16 Gegentreffer. Das den Gastgebern auch fünf eigene Tore gelangen, war deshalb nur ein ganz schwacher Trost. Die Mannschaft um Trainer Klaus Renner war von Anfang an chancenlos. So störte Routinier Jochen Zwarg auch nicht so sehr das 5:16 (2:7) als solches, sondern vielmehr die Tatsache, dass "wir zu ängstlich agiert haben, Verantwortung abgegeben wurde und die meisten froh waren, wenn sie den Ball möglichst schnell weiterpassen konnten". Ein konstruktiver Spielaufbau kam unter diesen Voraussetzungen nicht zustande. Den zeigten nur die Gäste.
14.03.2012, 05:00
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Die nächste derbe Klatsche
Von Jens Hoffmann

Syke. Eigentlich sollte sich ein ähnliches Szenario wie unlängst gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga Hannover, White Sharks, nicht wiederholen. Damals verloren die Wasserballer des TuS Syke mit 1:16, jetzt, in der Heimpartie gegen den Zweitplatzierten Waspo Hannover IV, kassierten die Syker erneut 16 Gegentreffer. Das den Gastgebern auch fünf eigene Tore gelangen, war deshalb nur ein ganz schwacher Trost. Die Mannschaft um Trainer Klaus Renner war von Anfang an chancenlos. So störte Routinier Jochen Zwarg auch nicht so sehr das 5:16 (2:7) als solches, sondern vielmehr die Tatsache, dass "wir zu ängstlich agiert haben, Verantwortung abgegeben wurde und die meisten froh waren, wenn sie den Ball möglichst schnell weiterpassen konnten". Ein konstruktiver Spielaufbau kam unter diesen Voraussetzungen nicht zustande. Den zeigten nur die Gäste.

Allerdings beschlich Zwarg bereits vor dem Anpfiff ein ungutes Gefühl, als er sah, wen die Hannoveraner da alles mit nach Syke genommen hatten. Unter anderem auch Lars Tomanek, seines Zeichens Ex-Nationalspieler, und das auf der verantwortungsvollen Center-Position. Seiner Klasse hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen. Tomanek traf nicht nur sieben Mal selbst, er war generell der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste. "Im Grunde hat er die Begegnung alleine gewonnen", bekannte Jochen Zwarg, ohne das Entscheidende unerwähnt zu lassen: "Wir hätten auch ohne Tomanek verloren, Waspo wäre immer dazu in der Lage gewesen, einen Gang höher zu schalten." Und überhaupt dürfe die ständige Präsenz eines einzigen Akteurs nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Syker "ohne Selbstvertrauen und Biss" agiert hätten.

Dass der TuS nach den beiden jüngsten Heimklatschen auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht worden ist, bereitet Zwarg dagegen nur geringe Sorgen. "Das ist eine Momentaufnahme, nicht mehr", ist er sich sicher. "Sechs Punkte holen wir bestimmt noch, und das dürfte dann reichen."

TuS Syke: Breckner - Landsberg, Keuling (1), Kahl, Müller, Zwarg (1), H. Eickhoff (1), Lienhop (1), N. Eickhoff (1), Lörner, Frömberg.

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