Triathlon-Regionalliga: Schwarme Ladies kämpfen sich in Itzehoe auf Platz zwei vor Die Perspektive bleibt günstig

Die personelle Situation ist nach wie vor schwierig, die sportliche dafür erstaunlich stabil. Den zweiten Saisonwettkampf der Triathlon-Regionalliga Nord in Itzehoe haben die Ladies des KEB Tri Team Schwarme auf Platz zwei beendet. Im Gesamtklassement rückten sie damit auf Position drei vor.
14.06.2012, 05:00
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Die Perspektive bleibt günstig
Von Jens Hoffmann

Die personelle Situation ist nach wie vor schwierig, die sportliche dafür erstaunlich stabil. Den zweiten Saisonwettkampf der Triathlon-Regionalliga Nord in Itzehoe haben die Ladies des KEB Tri Team Schwarme auf Platz zwei beendet. Im Gesamtklassement rückten sie damit auf Position drei vor.

Itzehoe·Schwarme. Im verregneten hohen Norden wurde den Aktiven doppelter Einsatz abverlangt. Dort wurden sie gleich zwei Mal auf die Strecke geschickt. Dem ersten Wettbewerb, der in Form eines Swim&Run (500 Meter Schwimmen, 2,5 Kilometer Laufen) ausgetragen wurde, folgte ein Verfolgungsrennen am Nachmittag (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer Laufen). Und jedes Mal positionierten sich die Schwarmerinnen in der Spitzengruppe. Zwei Rennen an einem Tag – das ist in der Bundesliga durchaus üblich, in der Regionalliga dagegen eine Seltenheit.

Als Zweite in die Verfolgung

Es begann bereits gut fürs KEB Tri Team. Obwohl mit Gesine und Maren Rösner erneut zwei Topathletinnen ausfielen, waren beim Auftaktwettkampf lediglich die Damen der Hamburg Triabolos schneller. Zur Erklärung: Es gab vier Startgruppen, wobei immer nur eine Sportlerin eines jeden Teams auf die Strecke geschickt wurde.

Doch Grit Freiwald, die beim Auftakt-Triathlon in Hamburg noch gefehlt hatte, Maike Cotterell und Katharina Roer trotzten allesamt den widrigen äußeren Bedingungen mit 15,5 Grad Wassertemperatur, viel Wind und kräftigen Schauern und erarbeiteten sich als Zweitbeste eine perfekte Ausgangsbasis für die Verfolgungsjagd. Die war dadurch gekennzeichnet, dass die Teams in der Reihenfolge des Swim&Run-Zieleinlaufs an den Start geschickt wurden. Schwarme lag folglich gut im Rennen und bestätigte seinen zweiten Platz in der Endabrechnung.

Als Beste des Tri Teams erreichte Katharina Roer nach 1:12:39 Stunden das Ziel als Gesamtfünfte, es folgten Grit Freiwald (1:12:39) auf Rang zwölf und Maike Cotterell auf 15. Die Schwarmerinnen hatten in Minimalbesetzung das Optimum herausgeholt. Wenn alle Leistungsträgerinnen gesund sind, könnte das anvisierte Ziel: Aufstieg in die 2. Bundesliga nachhaltig in Angriff genommen werden. In diese Richtung äußerte sich jedenfalls Teamchef Peter Rösner: "Eine Damenmannschaft der Regionalliga muss drei Athletinnen pro Wettkampf ins Ziel bringen, ansonsten gibt es die maximale Strafpunktzahl. Mit dem aktuellen Ergebnis wahren wir unsere Aufstiegschancen." In der Tabelle stehen lediglich Hamburg (17 Punkte) und der TSV Bokeloh (77) vor den Schwarmerinnen (78).

Die fiebern nun dem dritten von insgesamt fünf Saison-Wettkämpfen entgegen. Der steigt am 29. Juli und ist Bestandteil des Silbersee-Triathlons in Stuhr. "Durch unseren Heimvorteil und der Stärke unserer Damen auf der Olympischen Distanz sollte ein weiterer Podestplatz möglich sein", gibt sich Peter Rösner zuversichtlich – mit einer Einschränkung: "Vorausgesetzt alle Mannschaftsmitglieder sind bald wieder einsatzfähig."

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