Bremen

Die Probleme der Werder-Gegner

Bremen. In den beiden letzten Spielen hat Werder verloren und neun Gegentore kassiert. Folge: In der Tabelle steht das Team von Trainer Viktor Skripnik nur noch auf Rang 15.
03.12.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

In den beiden letzten Spielen hat Werder verloren und neun Gegentore kassiert. Folge: In der Tabelle steht das Team von Trainer Viktor Skripnik nur noch auf Rang 15. Werder ist endgültig dort angekommen, wo der Klub keinesfalls hineinrutschen wollte: in der Abstiegszone. Dort haben die Bremer lauter Nachbarn, die dort auch nicht sein wollen. Traditionsvereine, die mal wieder um den Klassenerhalt bangen müssen – oder auch so einen potenten Klub wie 1899 Hoffenheim, der mit Europacup-Ambitionen in die Saison gestartet war, und der jetzt auf dem letzten Platz steht. Im Moment beginnt die bedrohte Zone der Bundesliga bei Platz 12, neben Werder geht auch bei sechs anderen Klubs die Sorge um, die Liga verlassen zu müssen, falls es nicht bald besser läuft.

Die Probleme, die bei Werders Konkurrenten herrschen, sind unterschiedlicher Natur. In Hoffenheim sind viele Spieler verunsichert, weil Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderdriften. Stuttgart scheint es versäumt zu haben, im Sommer einen starken Verteidiger zu verpflichten. In Hannover 96 spielt eine Mannschaft, die noch der Manager zusammenstellen durfte, den man nicht mehr haben wollte. Und in Frankfurt fangen allmählich die ersten Fan-Gruppen an, schlechte Stimmung zu machen. Nur in Darmstadt herrscht gute Laune. Beim Aufsteiger würde man den Klassenerhalt für ein kleines Wunder halten.

ODO

Berichte Seite 23

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+