Weser-Ems-Liga Die Revanche der Routiniers

Die Handballer der HSG Harpstedt/Wildeshausen können die Weser-Ems-Liga abhaken. Eine 22:33 (11:17)-Niederlage bei der HSG Emden besiegelte ihren Abstieg. Derweil gewann die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III das Vereinsduell.
06.05.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Die Handballer der HSG Harpstedt/Wildeshausen können die Weser-Ems-Liga abhaken. Eine 22:33 (11:17)-Niederlage bei der HSG Emden besiegelte ihren Abstieg. Derweil gewann die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III das Vereinsduell gegen die eigene Zweite mit 26:18 (13:11). Die HSG Delmenhorst II unterlag dem VfL Rastede mit 27:31 (12:18).

Im Hinspiel hatten noch die Youngster die Nase vorn, jetzt haben sich die Routiniers revanchiert: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III setzte sich im Klubduell deutlich gegen die eigene Zweitvertretung durch. Niederlagen setzte es dagegen für die HSG Delmenhorst II gegen den VfL Rastede und für die nun definitiv abgestiegene HSG Harpstedt/Wildeshausen bei der HSG Emden.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 26:18 (13:11). Im Hinspiel siegte das zweite Team noch mit 24:22, dieses Mal gewannen die Oldies der dritten Mannschaft verdient, aber um einige Tore zu hoch. „Unser Problem war, dass Sascha Dellwo sein Tor im zweiten Abschnitt zugenagelt hat. Außerdem war die Abwehr mit Ralf Denker, Christoph Buyny und Nico Parwanow sehr stark“, sagte Andreas Müller, der Trainer der Zweiten. Der erste Durchgang war ausgeglichen verlaufen. Die Dritte um Coach Gerold Steinmann legte stets einen Treffer vor, doch der Gegner glich bis zum 8:8 immer wieder aus. In die Pause ging Grüppenbühren III dann mit einem 13:11-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel konnte die Zweite beim Stand von 13:15 eine doppelte Überzahl nicht nutzen. Danach blieb sie fast 15 Minuten lang ohne Torerfolg. Über 22:14 fuhren die Steinmann-Schützlinge somit einen klaren 26:18-Erfolg ein.

HSG Delmenhorst II - VfL Rastede 27:31 (12:18). Beide Teams konnten den vorletzten Spieltag entspannt angehen. „Wir woll-ten zwar gewinnen, aber Rastede war uns zumindest im ersten Abschnitt im athletischen Bereich überlegen“, sagte der Delmenhorster Trainer Florian Bogun. Die Gäste führten schnell mit 5:2 und erhöhten bis zur Pause auf 18:12. Nach dem Wechsel zogen die Rasteder sogar bis auf 22:13 davon. Erst danach ließen sie es ein wenig ruhiger angehen. Die Gastgeber fanden nun besser in die Partie und zeigten einige gute Kombinationen. Der elffache Torschütze Jörn Janßen verkürzte in der 44. Minute auf 19:23. Zur Wende kam es jedoch nicht, denn die Rasteder setzten sich wieder auf 30:23 ab. In der Schlussphase konnten die Delmenhorster nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

HSG Emden - HSG Harpstedt/Wildeshausen 33:22 (17:11). Nach der Niederlage in Emden können die Harpstedter den bitteren Gang in die Regionsoberliga nicht mehr verhindern. Die Gäste fanden von Beginn an nicht ins Spiel. Sie nahmen in der Abwehr die Zweikämpfe nicht richtig an, und die Torhüter bekamen kaum einmal die Hände an den Ball. Die Harpstedter Rumpftruppe, die nur aus sieben Feldspielern bestand, bemühte sich zwar redlich, war jedoch den Emdern in allen Belangen unterlegen. Nach zehn Minuten hieß es bereits 6:2 für die Hausherren, zur Halbzeit stand es 17:11. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht, und die Gastgeber bauten ihren Vorsprung locker aus. Harpstedts Trainer Tim Buchmann strebt nach dem Abstieg einen Neuanfang mit jungen Leuten an, wird jedoch diverse Abgänge ersetzen müssen.

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