SV Heiligenfelde Die Rückkehr des Torjägers

Heiligenfelde. Nach einer Saison mit vielen Rückenproblemen und wenig Spielzeit ist Gerrit Bolte, Torjäger des SV Heiligenfelde, wieder beschwerdefrei. Auf seiner Rückkehr ruhen im Verein, nicht zuletzt aufgrund der Stürmernot, große Hoffnungen.
08.08.2014, 00:00
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Die Rückkehr des Torjägers
Von Marius Merle

Nach einer Saison mit vielen Rückenproblemen und wenig Spielzeit ist Gerrit Bolte, Torjäger des SV Heiligenfelde, wieder beschwerdefrei. Auf seiner Rückkehr ruhen im Verein, nicht zuletzt aufgrund der Stürmernot, große Hoffnungen. Doch Bolte selbst ist erstmal froh, überhaupt wieder Fußball spielen zu können – und formuliert seine Ziele nach der unbefriedigenden Vorsaison eher vorsichtig.

Wenn es nach dem Arzt von Gerrit Bolte ginge, dann hätte er seine Schuhe bereits vor einigen Monaten an den Nagel gehangen. Denn aufgrund von hartnäckigen Rückenproblemen, die ihn während der vergangenen Saison plagten, riet ihm der Mediziner, es mit dem Sport lieber zu lassen. „Aber dann kam doch der Fußballer in mir durch“, sagt der Stürmer des SV Heiligenfelde. Und so steht Gerrit Bolte am morgigen Sonnabend auf dem Platz, wenn die Bezirksligasaison mit dem Spiel bei der SG Hoya startet.

Und darüber ist er nach eigener Aussage „einfach nur froh“. Denn die vergangene Spielzeit war für Bolte eine zum Vergessen. Wegen der bereits angesprochenen Rückenprobleme konnte der SVH-Torjäger nur acht Spiele bestreiten, in denen ihm zwei Treffer gelangen. Das hatte er sich im Vorfeld natürlich ganz anders vorgestellt. Denn in der Spielzeit davor war es Gerrit Bolte, der mit seinen Toren großen Anteil am Bezirksliga-Aufstieg des SV Heiligenfelde hatte. Ganze 31 traf er damals ins gegnerische Netz.

Mit großen persönlichen Zielsetzungen für die anstehende Saison will sich der 27-Jährige verständlicherweise zurückhalten. „Wenn ich fit bleibe und zehn Tore schaffen würde, dann wäre ich schon sehr zufrieden“, sagt er selbst. Ein großer Dank gelte seinem Teamkollegen Frank Janshen, der gemeinsam mit ihm viele Übungen absolviert habe und ihm dabei geholfen habe, wieder fit zu werden. Und dass er trotz langer Pause nichts verlernt hat, konnte Bolte bereits in der Vorbereitung eindrucksvoll zeigen. Beim Württemberg-Cup erzielte der Stürmer zwei der drei Heiligenfelder Tore und am vergangenen Wochenende bereitetet er im Pokal den einzigen Treffer der eigenen Farben vor.

„Keinen Druck machen lassen“

Letztlich hängt bei Gerrit Bolte jedoch alles davon ab, ob er so beschwerdefrei wie derzeit bleibt. „Solange ich keine Probleme habe, spiele ich“, kündigt er an und macht damit auch gleichermaßen deutlich, was passiert, sollten die Rückenschmerzen wiederkommen. Dabei ist Bolte für Heiligenfelde in dieser Saison eigentlich unverzichtbar. Denn den einzigen echten weiteren Stürmer im Kader, Janek Piontek, zieht es für ein Jahr nach Australien. „Wenn Gerrit wieder ausfällt, haben wir ein Problem“, sagt Heiligenfeldes Trainer Frank Fischer daher nicht zu Unrecht.

Druck machen lassen möchte sich Gerrit Bolte aufgrund dieser Situation jedoch nicht. Und auch nicht davon, dass Spartenleiter Florian Jamer sagt, dass „wir uns von Gerrits Rückkehr natürlich etwas erwarten“. Leicht sei die Stürmer-Situation mit Sicherheit nicht, so Bolte. „Aber für mich ist es nun erst mal wichtig, wieder reinzukommen, und da werde ich mir auch selbst keinen Druck machen“, erklärt er.

Für das Team erhofft sich Gerrit Bolte, dass die Euphorie aus der Vorsaison noch mal mitgenommen werden könne. „Wenn wir uns zusammenraufen, dann sollten wir mit einem einstelligen Tabellenplatz rechnen können“, hofft er. Zudem sei auch das Potenzial vorhanden, die Mannschaften aus dem vorderen Tabellenbereich wieder zu ärgern. Der eine oder andere Treffer des wiedergenesenen Torjägers würde dabei bestimmt eine große Hilfe sein.

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